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Phalaenopsis doweryënsis

Dieses Thema im Forum "Fragen zur Pflege" wurde erstellt von Steven, 9. Oktober 2007.

  1. Ruediger

    Ruediger Guest

    Genau. Er schreibt das ist Phal. cochlearis x gigantea. Fehler bei Gruß.

    Eric A. Christenson
    Phalaenopsi: A Monograph
    Timber Press 2001

    Standartwerk, als Hardcover nur antiquarisch erhältlich. Neue Softcover-Ausgabe soll bisher wegen Druckfehler nicht brauchbar sein.

    Evtl. ist dies nun schon korrigiert.
     
  2. kobe

    kobe Guest

    Ich habe bei meinen Kapseln immer gewartet, bis sie geplatzt sind. Das hat ca. 9-10 Monate gedauert. Die Keimrate war sehr gut. Das Problem mit den Phenolen und dem daraus folgendem öfteren Umlegen, hat mein Sähmann auch berichtet.
     
  3. Steven

    Steven Guest

    Heute wurde ausgesäht und die Kapsel hing jetzt 9 Monate und war prall voll mit grünem Samen *jubel*

    Ausgesäht wurde auf 2 speziellen Aussaatböden (Zusammensetzung kenn ich nicht) ,dann noch Ischihashi, Cocos und normalem Aktivkohleboden ohne Zusätze. Mal schauen wo die am besten keimen.

    Wie lange hatte es bei euch gedauert bis was gekeimt ist?

    Wenn was aufgeht mach ich mal ein paar Fotos ;)
     
  4. *Sonja*

    *Sonja* Guest

    @ Steven

    Glückwunsch!

    Ergänzen möchte ich, dass meine Blüte - wie auch bei Helmuts Pflanze - nach einer Woche verblüht ist.

    Wie sieht es denn bei der Blühdauer der mutmaßlichen Elternpflanzen gigantea und cochlearis aus?
     
  5. Steven

    Steven Guest

    Hi Sonja,

    Tinchen müsste doch schon was dazu sagen können. Je nach dem wie groß Ihre Sämlinge sind kann man - falls Hybride - schon unterschiede feststellen. Stell doch mal ein paar Bilder ein @tinchen :D

    @Sonja, die Pflanze auf dem Blütenbild. Hat diese fleischige dicke oder ledrige, breite, dünne Blätter?

    Alleine aus dem Grund weil es zwei verschiedene Phal. doweryensis Arten gibt ( vom Blatt her) könnte es schon für eine Naturhybride sprechen. Solche starken Abweichungen im Wachstum hab ich noch bei keiner Phal. Naturform gesehen.
     
  6. kobe

    kobe Guest

    Das doweryënsis eine Naturhybride aus cochlearis und gigantea ist, ist nahezu ausgeschlossen. Phal. cochlearis kommt ist nur aus Sarawak bekannt. Phal. gigantea nur aus Sabah und Kalimantan. In dem Gebiet in dem Phal doweryënsis gefunden wurde (Tenom, Sabah), kommen beide Arten nicht vor.
    Phal. doweryënsis wurde bis jetzt auch nur in einem Gebiet gefunden, von dort stammen alle hier erhältlich gewesenen Importe. Die verscheidenen Blattformen sind also auf natürliche Streuung zurückzuführen.
     
  7. Jensli

    Jensli Guest

    ich habe jetzt nicht die ganzen 13 Seiten dieses interessanten Threads studiert, deshalb sorry, falls meine Frage schon beantwortet wurde, aber mich würde interessieren, ob doweryensis ebenso langsam wächst und auch eine ähnliche Größe wie gigantea erreicht? Das würde mich nämlich von der Kultur abschrecken. Ganz davon abgesehen, dass die Blüte mit nur einer Woche Haltbarkeit nicht gerade beglückend ist...
     
  8. kobe

    kobe Guest

    Hallo Jens,

    bei mir wächst doweryensis genauso schnell wie gigantea. Das größte doweryensis Blatt hat bei mir eine länge von ca. 50cm. Die können also schon groß werden, an ausgewachsene gigante kommen sie aber nicht ran.
     
  9. *Sonja*

    *Sonja* Guest

    Also die kurze Blühdauer ist ein Manko, aber ich bin von der Blüte sehr angetan.

    Sie wächst schon langsam, braucht wohl auch - wie etwa die Phal. bellina - eine gewisse Grundgröße, bevor sie mit dem Wachsen loslegt. Meine kleinere tut nämlich noch nichts.

    Aber sie blüht viel früher als die Phal. gigantea. Denn meine größere Naturentnahme hatte noch ein sehr langes altes Blatt, das ca. 1/3 bis 1/2 länger war als die jetzigen Blätter. Das alte Blatt hat sie inzwischen verloren, das neue ist auch langsam gewachsen, hat aber nicht diese Länge erreicht. Und trotzdem blüht sie (endlich!).
     
  10. Helmut

    Helmut Guest

    Auch ich kann der Hybriden-Theorie überhaupt nichts abgewinnen. Ich habe hier Sämlinge aus zwei unterschiedlichen Aussaaten stehen. Die einzelnen Pflanzen der beiden Aussaaten unterscheiden sich nur geringfügig. Zwischen den Pflanzen derselben Aussaat gibt es in meinen Augen überhaupt keinen Unterschied. Auch dies würde die Hybriden-Theorie widerlegen.

    Aus eigener Anschauung von Hybriden-Aussaaten gibt es, zumindest wenn sich die Elternpflanzen z. B. in der Färbung des Laubes oder im Habitus deutlich unterscheiden, meist auch schon im Jungpflanzenstadium deutliche Unterschiede beim Laub und Habitus unter den Nachkömmlingen. Dies ist zumindest bei meinen doweryënsis – Sämlingen, welche aus einer sehr zuverlässigen Quelle stammen, nicht der Fall.
     
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