1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Kleine braune Krabbeltiere - Milben?

Dieses Thema im Forum "Krankheiten und Schädlinge" wurde erstellt von simosg, 14. Februar 2017.

  1. simosg

    simosg

    Registriert seit:
    17. Oktober 2015
    Beiträge:
    33
    Zustimmungen:
    24
    Geschlecht:
    männlich
    Kennt jemand die Tiere, die auf der Wurzel in Bildmitte sitzen? Harmlos?

    IMG_5424.jpg
     
  2. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    3.791
    Zustimmungen:
    10.829
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Weilheim/Obb
    Hallo Hannes,

    das sind Kugel- oder Hornmilben, sie schaden eigentlich nur wenn sie in Massen auftreten aber sie sind häufig ein Zeichen für verdichtetes Substrat, vielleicht solltest du umtopfen.
    Wenn du oben in die Suchfunktion "Kugelmilben" eingibst kommen ganz viele Beiträge.
     
  3. monki

    monki Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.354
    Zustimmungen:
    6.911
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Slowenien
    Wie Brigitte schon meinte, diese Milben sind harmlos. Ich habe sie vor allem an den wurzelnackten Vandeen (im Glas).
     
  4. simosg

    simosg

    Registriert seit:
    17. Oktober 2015
    Beiträge:
    33
    Zustimmungen:
    24
    Geschlecht:
    männlich
    Alles klar, danke. An verdichtetem Substrat kann es hier nicht liegen. Zum einen, weil ich die Pflanze erst vor einem Jahr umgetopft habe, zum anderen, weil das Substrat vollständig aus Lavalit besteht.
     
  5. Gemini

    Gemini

    Registriert seit:
    20. Juni 2016
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Also ich habe/hatte auch ein Exemplar dieser Gattung in einem Topf entdeckt :-(
    Da ich ländlich wohne, kommt es durch das geöffnete Fenster häufig dazu, dass sich alles mögliche an Ungeziefer in meinen Pflanzenraum verirrt.
    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Ardap gemacht. Einfach den Raum damit aussprühen und man hat lange Ruhe.
    Auch verwende ich in den Sommer Monaten einen Stecker von Raid. Den lasse ich einfach mal 12-16 Std auf höchster Stufe laufen und dann hat man auch Ruhe vor allen Krabblern.
    Die Pflanzen haben dadurch nie Schäden davongetragen.
     
  6. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    3.791
    Zustimmungen:
    10.829
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Weilheim/Obb
    Das nenne ich mit Kanonen auf Spatzen schießen!

    So Stecker sind schon besser aber wozu harmlose Tierchen bekämpfen solange sie nicht überhand nehmen?
     
    gertrudchen gefällt das.
  7. Gemini

    Gemini

    Registriert seit:
    20. Juni 2016
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Ich sag mal so, mit dem Ardap habe ich trotz oder grade wegen unserer Hunde sehr gut Erfahrungen gemacht. Es hat den charmanten Vorteil, dass es eig. gegen alles wirkt was krabbelt und von Mensch u. Tier sehr gut vertragen wird. Die Pflanzen selbst haben auch nie was gehabt.

    Warum die harmlosen Tierchen bekämpfen? Im Haus selbst machen sie mir nix. Ich lass auch eher eine Spinne in der Ecke hängen, damit sie mir die ein oder andere Fliege oder Mücke wegfängt. In meinem "Pflanzenzimmer" handle ich aber nach dem Motto "wehret den Anfängen"
    Ich setze mich da nicht hin und analysiere noch um welche Art des Käfers etc. es sich handelt oder ob eine geringe Population den Orchideen schadet. Wenn es da ein Breitbandmittel gibt das weder für die Pflanze noch für mich oder unsere Hunde schädlich ist, mache ich es mir einfach und verwende es. Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden, ob und wie er das mit den Krabblern duldet.
     
  8. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    3.791
    Zustimmungen:
    10.829
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Weilheim/Obb
    Gerade das wäre aber sinnvoll, wenn man mit Breitbandmitteln so freizügig ist tötet man viele harmlose Tiere und irgendwann hat man Resistenzen und alles ist zu spät.
     
    Ingrid, gertrudchen und Vira gefällt das.
  9. Ingrid

    Ingrid Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

    Registriert seit:
    5. September 2005
    Beiträge:
    7.582
    Zustimmungen:
    11.180
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    auf'm Kuhberg links
    Kein Grund auch noch stolz darüber zu berichten.


    Nur weil ihr nicht gleich leblos umfallt, ist kein Beweis für gute Verträglichkeit.

    Werde nie begreifen, wie jemand so sorglos mit Leben umgeht.
     
  10. Gemini

    Gemini

    Registriert seit:
    20. Juni 2016
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Geschlecht:
    männlich
    Da ich ja hier direkt harsche Kritik ernte, schreibe ich mal was zu dem ein oder anderen.
    Zum einen berichte ich hier meine Erfahrungen bzw. Vorgehensweisen. Das sollte keineswegs etwas mit stolz oä. zu tun haben.

    1. Das ist richtig. Dazu sei allerdings folgendes gesagt: Es kommt nicht von ungefähr das ich so etwas geschrieben habe.
      Die gute Verträglichkeit führe ich auf große Blutbilder zurück. --> Ich habe bei unseren Hunden früher Kokosöl oä. benutzt um gegen Zecken vorzubeugen.
      Das funktionierte nicht so toll, war uns aber egal, da wir die kleinen Plagegeister mit einer Zange entfernten. Nachdem die Hündin jedoch an Borreliose erkrankte musste sie über Wochen Medikamentös behandelt werden. Wir stellten also um auf Zeckenhalsband etc. Auch das Körbchen wird dann nach Empfehlung des Arztes mit Ardap ausgesprüht. Die Blutbilder sind 1A.
    2. Fast selbiges bei mir. Ich bin oft im Wald und hatte nie Probleme mit Mückenstichen, Bremsen oä. Wenn überhaupt, habe ich mal Biomittel genutzt um die Viecher zu vertreiben. Seit 2-3 Jahren allerdings, kriege ich allerdings so starke Probleme, dass ich Kortison benötige um die Schwellungen etc. in den Griff zu bekommen. Also bin auch ich darauf umgestiegen mich mit Antibrumm oä. einzureiben. Auch hier kann ich sagen, dass es allemal verträglicher ist sich damit einzureiben als die Kortisonspritzen oder Tabletten über Wochen einzunehmen. Auch bei mir --> Blutbilder 1A

      Es sei ja jedem selbst überlassen wie oder was er nutzt, wenn ich jedenfalls schreibe, dass es gut verträglich ist, dann nicht aus dem blauen Dunst heraus.
     

Diese Seite empfehlen