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Ein Paradebeispiel, warum man nach dem Neuerwerb frisch topfen sollte

Dieses Thema im Forum "Rund um die Pflege" wurde erstellt von Daphnis, 1. September 2016.

  1. Daphnis

    Daphnis Guest

    Hallo,

    heute möchte ich einmal ein Paradebeispiel zeigen, warum man nach einem Neuerwerb einer Pflanze frisch topfen sollte:

    Ich habe diese Woche ein Cymbidium goeringii erworben. Nach dem Austopfen fand ich viele matschige und abgestorbene Wurzeln vor, sowie verfaulte Bulben:

    2.jpg
    also alle Wurzeln, die man da erkennen kann, sind tot.

    Das Substrat sah gar nicht so schlecht aus, zumindest, das was man erst so sehen konnte:
    1.jpg
    Und die Pflanze an sich sah auch gut aus, allerdings sind nicht mehr so überragende Wurzeln da:
    3.jpg

    Ich hoffe, dass sie bald gut anwächst wenn ich sie frisch getopft habe und das wir noch ein paar warme Tage haben, damit es besser klappt.

    Grüße

    Sascha
     
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  2. Jensemann

    Jensemann

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    Großartig. Da kann man sich ärgern. Habe oft das gleiche erlebt :mad:
     
  3. Ingrid Pape

    Ingrid Pape Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Also ich finde es nicht so dramatisch, und die Gärtner können ja auch nicht ständig in die Töpfe schauen, damit muß man einfach rechnen, egal ob bei Orchideen oder anderen Pflanzen.
     
  4. Daphnis

    Daphnis Guest

    Naja, sehe ich genau so. Sollte ja nur ein Hinweis sein, das es sehr sinnvoll ist, so zu handeln....
     
  5. Ingrid Pape

    Ingrid Pape Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Das finde ich auch in Ordnung. Und wenn beide Seiten, Gärtner und Kunden, sich ein wenig verständnisvoller begegnen würden, müßten sich nicht viele als Gegner sehen. Und das kommt gar nicht so selten vor.
    Wenn Gärtner Kunden bewerten würden, und nicht nur umgekehrt, käme sicher nicht nur positives raus.
     
    Vira und Orchimatze gefällt das.
  6. Daphnis

    Daphnis Guest

    Oh ja Kunden, damit mache ich auch jeden Tag gute Erfahrungen. Bei manchen fragt man sich, was für eine Erziehung die genossen haben....und damit Ende Off-Topic.
    Ich habe bewusst nicht den Händler genannt und auch keine Hinweise gegeben...
     
  7. Ingrid Pape

    Ingrid Pape Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Ist auch besser so, wobei manchmal gar kein deutlicherer Hinweis nötig ist, es ist mir bei allen schon passiert und kann immer wieder vorkommen, und man kennt ja Substrat und Co.

    Ja, Kunden, in welchem Bereich auch immer, können sehr unangenehm sein.

    Kann ich dich schon aus der Moderation nehmen, Sascha? Der Hinweis ist überflüssig?
     
  8. Orchimatze

    Orchimatze Guest

    Eben, man kennt ja seine Händler und deren Substratmischungen.;)
    Vorkommen kann überall was, wie Ingrid schon schrieb.
    Ich topfe aber meist auch immer alles Neugekaufte neu, um die Wurzeln zu sehen und die Pflanze in das mir vertraute Substrat zu setzten.
     
    gertrudchen gefällt das.
  9. Eden7

    Eden7 Guest

    Ich mache genauso. Vor 2 Monaten habe meine ersten Paphiopedilum gekauft. Beide waren knospig. Der Gärtner meinte, ich soll erst nach dem Abblühen umtopfen. Da ich bis dato keine Erfahrungen mit Paph. hatte, wollte ich den Rat befolgen. Am nächsten Tag wollte ich vorsichtig unter der vermoosten Oberfläche nachschauen, wie das Substrat ausschaut und da sah ich einen 2cm langen Wurm. Das war zu viel für mich. Hab sofort die Pflanze rausgeholt und dabei entdeckte ich weitere 2 Würmer und eine Spinne (ca 1cm) , die sehr schnell zu Fuß war.
    Übrigens, das Umtopfen haben beide Knospen gut überstanden. Sie blühen immernoch.
    Und ja, durch das Umtopfen kann man sich einen genaues Bild machen, wie es untenrum aussieht.
     
  10. Jensemann

    Jensemann

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    Habe es auch immer so gehalten, neue Pflanzen sofort zu topfen. Aber es ist schon richtig, völlig miserabele Pflanzen sind eher die Seltebheit. Hab schon weit mehr defekte Elektronik gekauft. Würde einem Gärtner auch keine Vorwürfe machen. Zudem sehen das Gärtner oft auch gelassener. Da wo wir schon große Gefahr wittern, sehen sie das nicht so eng. Und oft übertreiben wir auch tatsächlich. Zumindest ist mir noch nicht eingegangen.
    Und wie schon schon gesagt wurde, hat ein Großgärtner nicht die Möglichkeit, sich um jede Pflanze einzeln zu kümmern. Er hat ein paar mehr als wir.
    Was ich aber schon gemacht habe, ich habe dem Betrieb eine Mail geschrieben. Höflich und nur als Hinweis, nicht als Beschwerde weil ich meine, das ein Unternehmer durchaus wissen möchte, ob der Kunde zufrieden war. Aber nie würde ich öffentlich in Form von negativen Bewertungen das Unternehmen schlecht machen.