Zygopetalum, recht wackelig im Topf

Dieses Thema im Forum "Fragen zur Pflege" wurde erstellt von Orchideenneuling, 12. März 2005.

  1. Hallo zusammen,

    ich habe ein Zygopetalum, das ich vor etwa einem Jahr umtopfte. Heute bin ich mit der Gießkanne an es gestoßen, und es kam mir recht wackelig vor.

    Es ist noch an den Stab gebunden, mit dem ich es nach dem Umtopfen fixiert hatte.

    Soweit sieht es ganz gut aus. Hat zwei Bulben, einen mit, einen ohne Blätter und einen "Neutrieb" vom letzten Sommer, dessen Blätter auch gut aussehen.

    Geblüht hat es im vergangenen Herbst leider nicht. Im Sommer war es draußen, aber nur kurz, weil es ständig geregnet hat und kalt war und ich dachte, das sei nicht so gut für Zygo.

    Ist es schlimm, dass das Zygo noch immer etwas im Topf wackelt?

    Es steht in einer "Mischung" aus "Orchideensubstrat" (Baumarkt) und Pinienrinde (habe ich übers Internet bekommen). Kann es sein, dass es so locker im Topf steht, weil die Pinienrinde zu grob ist? Aber es schadet doch keinen Orchideenwurzeln, wenn sie Luft bekommen, oder?

    Gruss und danke für Antworten

    Orchideenneuling
     
  2. Orchi-Fan

    Orchi-Fan Guest

    Huhu alle zusammen, so antwortet doch bitte mal jemand !!!!

    So, nun schubs ich das mal hoch, denn das Problem (wenn es denn eines ist) habe ich auch. Ich habe eine Zygo für 1E aus dem BM geschossen, die blühte noch recht lange bei mir u. ich habe sie jetzt umgetopft -in Rinde- nachdem sie an allen Ecken u. Enden treibt wie Hupe. Nun wackelt meine aber auch mit den einzelnen Bulben nebst Anhang hin u. her. Macht das was ? Ich habe da nichts fixiert, sollte ich? Und wenn wie? Sie fällt praktisch auseinander ....
    Danke euch, wenn ihr uns da helfen könntet

    LG Orchi-Fan
     
  3. Hallo,

    nochmal die Anfrage: Kann uns denn niemand helfen? :( Soll ich euch ein Bild einstellen? :)

    Grüsse Orchideenneuling
     
  4. BieneMaja

    BieneMaja Guest

    Hallo Orchideenneuling,

    So richtig helfen kann ich Dir bei Deinem Problem auch nicht. Allerdings schreibst du , dass du schon vor einem Jahr umgetopft hast und bisher war das "Wackeln" doch auch kein Problem, oder? Ich würde die Pflanze vom Gefühl her eher in Ruhe lassen, nicht schon wieder umtopfen, dass ist auch nur Stress für die Blumen. Wenn Du die Orchidee also nicht zu häufig anhebst, umstellst etc. dann würde ich alles so lassen, wie es ist.

    Hallo Orchifan
    Ich bin, wie gesagt, zwar kein Experte, allerdings brauchen wohl nur die wenigsten Orchideen reine Rinde. Das Substrat soll zwar auf der einen Seite luftdurchlässig sein, aber auch ein bisschen die Feuchtigkeit halten, damit Du nicht so häufig giessen musst. Allerdings würde ich es auch hier erst einmal alles so lassen. Wenn Du sagst, sie wackelt sehr stark hin und her, würde versuchen, sie so gut wie möglich zu fixieren, damit sie nicht versehentlich aus den Topf fällt oder die Wurzeln bei dem Gewackel Schaden nehmen.

    Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand, der Euch besser weiterhelfen kann,


    Maja
     
  5. Hallo Maja,

    vielen Dank für deinen Rat. Mein Gefühl sagt mir ja auch, dass ich das Zygo in Ruhe lassen soll. Und die Rinde ist relativ grob. Von daher liegt es vielleicht auch mit daran - wenn auch außerdem ja "Orchideensubstrat" aus dem Baumarkt mit drin ist, das die Feuchtigkeit hält ...

    Ich hebe die Zygo nur an, wenn ich ihr überschüssiges Wasser abgieße, damit sie keine Staunässe hat.

    Allerdings ist die Zygo auch mein Sorgenkind. Sie hat - anfangs, als ich sie hatte - nach der Blüte auch viele Blätter verloren und erst als ich schon fast die Hoffnung aufgab, Ende des letzten Sommers wenigstens einen Neutrieb gebildet.

    Auf eine Blüte hoffe ich ja schon fast gar nicht mehr; bin ja froh, dass Zygo wenigstens überlebt. Möchte ihr aber im kommenden Sommer einen Gartenplatz gönnen; wird wohl nur Ende Juli / Anfang August (unsere Urlaubszeit) kompliziert, weil die Zygo ja keinen direkten Regen abbekommen darf...

    Die Zygo steht halt auch relativ schräg im Topf; deshalb hab ich sie nach dem letzten Gießen auch mal wieder richtig an den vorhandenen Stab angebunden. Kam mir halt komisch vor, eben weil das Umtopfen bereits ein Jahr her ist.

    Aber ich werde weiter abwarten. Vielleicht braucht Zygo ja nur längere Eingewöhnungszeit bei mir. :)

    Orchideenneuling
     
  6. @Peter, bedeutet "zu oft bewegt" auch das Anheben, wenn man das Wasser abgießt? Sonst wackel ich ja nicht dauernd an der Pflanze rum; bin halt neulich zufällig mit der Gießkanne drangestoßen. Mach ich normalerweise nicht. :)

    Vielleicht hab ich sie auch wirklich etwas viel gegossen - wo es doch immer heißt, dass Zygo viel Wasser braucht ... Aber direkt nach dem Umtopfen hab ich schon gewartet; weiß bloß nicht mehr wie lange.

    Na, ich denk', warten ist immer noch die beste Medizin. Wenns demnächst wärmer wird, bekommt sie erstmal einen "Platz im Schatten" draußen und dann seh' ich mal weiter, wies ihr geht.

    Wielange kann es denn bis zu einer neuen Blüte dauern? Hat nämlich sehr schöne Blüten ...

    Grüße Orchideenneuling
     
  7. hab_

    hab_ Guest

    Hallo Orchideenneuling
    Ich bin auch erst recht kurz zu diesem Forum gestoßen.
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    Gruß Heinz
     
  8. Hallo zusammen,

    nun werden bei meinem Zygo auch wieder ein paar Blätter gelb. Habe ihm jetzt mal etwas Pferdeapfelkompost aufs Substrat gestreut und gegossen, vielleicht hilft das ja ...

    Ansonsten - vielleicht schon mal über Tag raus und nachts wieder rein? Wär das was? (Weil in der Kulturdatenbank steht, raus von Juni bis September ...)

    Grüße vom Orchideenneuling
     
  9. King Ralph

    King Ralph Guest

    Hallo

    Ich kann selbst noch nicht auf sehr viel Erfahrung zurückblicken. Ich habe jedoch auch zwei Wackelkandidaten, wobei mein Zygopetalum allerdings nicht dazugehört. Meine beiden Mehrgattungshybriden (Odontocidium und eine sog. Cambria) sind allerdings auch bulbenbildende, sympodiale Orchideen.

    Mein Eindruck ist, daß neue Wurzeln jeweils nur an den gerade wachstumsaktiven Neutrieben entstehen, was dazu führt, das Wurzelschäden and den alten Bulben nicht "behoben" werden und daher die einmal verlorene Standfestigkeit (die auch dann abhanden kommt, wenn das alte Substrat zu gründlich aus den Wurzelballen herausgeporkelt wird) hier auch nicht wieder zurückgewonnen werden kann.

    Wenn ich damit falsch liegen sollte, bitte korrigiert mich. :)

    Ralph
     
  10. Guest

    Guest Guest

    Hallo Ralph !

    Du hast schon Recht. Das gilt aber nicht für alle Orchideen. Allerdings für sehr viele und für ein Zygo denke ich schon. Ich frag mich nur wie massiv man ein Zygo quälen muss damit es anfängt zu kippeln. Außerdem machen die Neutriebe innerhalb kürzester Zeit dermaßen viele Wurzeln das die Pflanze spätestens ein halbes Jahr nach dem umtopfen nicht mehr wackeln darf. Tut sie es doch, macht man etwas Grundsätzliches falsch ...
     
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