Von Herzfäule zum Stammkindel

Dieses Thema im Forum "Fragen zur Pflege" wurde erstellt von FutoMaki, 28. Juni 2007.

  1. katib

    katib Guest

    Herzfäule bei Phal. equestris JP

    Hallo an Alle :winke:

    ich lese nun schon eine Weile hier im Forum mit und habe so bereits viele Informationen erschlichen. :rolleyes:
    Nun benötige ich leider auch eure Hilfe. :sad:
    Meine kleine Equestris leidet wohl auch an Herzfäule (Pilz?). Ich habe Sie bereits mit Bayer Rosen-Pilzfrei-Spray (Wirkstoff: Tebuconazol = Folicur) behandelt. Wie das Bild zeigt, sind beide inneren Blätter betroffen.



    Soll ich beide auszupfen (sind noch fest) oder noch warten bis sie abfallen?

    Besteht bei so einer kleinen Pflanze überhaupt Hoffnung auf ein Stammkindel?


    LG

    Tina
     
  2. ~Yvi~

    ~Yvi~ Guest

    Genau das habe ich auch gedacht,hätte sie jetzt noch mehr Blätter geschmissen oder die Fäule wäre weitergegangen hätte ich sie bestimmt nach ner gewissen Zeit auch entsorgt.
     
  3. Morgana

    Morgana Guest

    @ dawn

    hi!

    hm...ja is halt wirklcih schade, wei die echt gut ausgesehen hat. und eben bei niemandem eine equestris gerade kindelt...:( is halt schade weil man sich bei bestellen glaub ich shcon ziemlich finanziell verausgabt..oder?

    tja na da muss ich halt warten...:/

    lg, morgana
     
  4. nise

    nise Guest

    Hallo Tina,

    sag mal, kultivierst du diese arme Phal schon immer so? Dann wäre es kein Wunder, wenn sie fault. Meiner Meinung nach und wie es das Bild zeigt, steckt sie viel zu tief im Moos???
    Vielleicht täuscht das Bild ja auch.....
     
  5. katib

    katib Guest

    Hallo Denise,

    das Bild täuscht, hier noch mal eins.

    Die Pflanze steckt in Pinienrinde, dass Moos dient nur zur Abdeckung.
    Aber was meinst du, soll ich die Blätter entfernen und dann evtl. noch mit Zimt behandeln?

    LG

    Tina
     
  6. Dawn

    Dawn Guest

    Noch eine Frage: kultivierst du die Phal im Glas? Dann solltest du das Sphagnum lieber wegnehmen! Da kommt dann einfach keine Luft mehr dazu und das Substrat, das in dieser Kulturform seeehr grob sein sollte, wird verdichtet!
    Und um deine Frage zu beantworten: ja, gib das Blatt weg! Ist ja eh schon hinüber!
     
  7. katib

    katib Guest

    Hallo Dawn,

    ja, ich kultiviere die Phal. im Glas. Da ist das Moos beim Abgießen sehr hilfreich. Eigentlich trocknet alles gut ab. Aber du hast recht, das Substrat für die Jungpflanzen wähle ich nicht so grob. Ich werde es mal ohne probieren. Allerdings muss ich mir dann noch was einfallen lassen, damit beim Abgießen nicht alles rausfällt.

    Jetzt werde ich dann mal die Amputation durchführen und auf ein Stammkindel hoffen... :sad:

    LG

    Tina
     
  8. Dawn

    Dawn Guest

    Bei mir liegt auf jedem Topf ein rundlicher Schotterstein, damit das Substrat beim Tauchen nicht zu sehr aufschwimmt und den Rest umgreife ich mit einer Hand (bzw. den Fingern einer Hand), dass nix rausrutscht. So komm ich bei meinen Gläsern doch recht schnell und ohne gröbere "Unfälle" um die Runde.
    Könnte mir vorstellen, dass das Moos nach dem Abgießen wirklich patschenass ist und so die Phali auf Dauer mehr schädigt als ihr nützt?
     
  9. katib

    katib Guest

    Die Blätter sind jetzt ab. Hat mir in der Seele weh getan :sad:

    Das Moos trocknet zwar ruckzuck ab, aber zumindest bei den JPs werde ich es erst mal entfernen. Ansonsten haben keine meiner anderen Phals Probleme, ich tippe bei der Fäule auf Pilz.

    Jetzt warte ich auf ein Stammkindel und werde berichten...:rolleyes:
     
  10. Blaugelb

    Blaugelb Guest

    Phalaenopsis auf Intensivstation

    Hallo zusammen,
    dieser Thread kann (vielleicht) Leben retten! So wäre ohne die Erfahrungsberichte dieses Threads in diesen Tagen ein Todesurteil gefällt worden. :crying:
    Ich habe nämlich die Reste einer Phal-Hybride in Pflege genommen, bei der fast alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann. Zuerst wurde sie mit sehr hartem Leitungswasser zweimal wöchentlich in einen Sumpf verwandelt.

    Als sie erste Leidenssymptome zeigte, wurde sie in absolut untaugliche "Bellandris-Orchideenerde" umgetopft. Diese Erde ist so dicht und saugfähig, daß auch einmal wöchentlich Gießen für einen permanenten Sumpf reichte. Gleichzeitig hatte sie zwei steckengebliebene Blütentriebe. Diese raubten ihr die letzten Kräfte. Die Blätter hingen schlaff, die Knospen wurden nacheinander abgeworfen und die Pflanze schwebte schon fast über der Biotonne...

    Das hat meinen Ehrgeiz geweckt, dieses Pflänzchen zu retten. Nach stundenlangem Lesen hier im Forum habe ich die Blütentriebe entfernt (und die Schnittstellen brav desinfiziert :) ). Danach die Phal ausgetopft, faule Wurzeln entfernt, trocknen lassen und in reine Pinienrinde eingesetzt. Leider blieben nur drei vitale Wurzelreste von je 3-4 cm Länge übrig. Sie sind allerdings noch immer grün. Von den verbliebenen zwei Blättern wird eines langsam gelb und der Bereich des Herzblattes sieht tot aus, aber nicht faul. Eher hart und vertrocknet.

    Ohne diesen Thread hätte ich wohl an dieser Stelle aufgegeben. Jetzt will ich es aber wissen! So lange die Wurzelstummel Leben zeigen, werde ich beharrlich weiterkämpfen. Vielleicht darf ich mich ja auch in einigen Wochen über ein Stammkindel freuen?

    Zur jetzigen Situation eine Frage an Euch: Da die Pflanze nur noch die drei genannten Restwurzeln hat, tauche ich sie derzeit nicht, sondern sprühe vorsichtig alle 1-2 Tage ein wenig Wasser in den Bereich dieser Wurzeln. Was meint Ihr dazu? Sollte ich die Unterseite des verbliebenen grünen Blattes auch etwas sprühen, um die Versorgung der Pflanze zu unterstützen, wenn schon nur noch Wurzelreste vorhanden sind? Oder bringt das nichts?
    Liebe Grüße :winke:
     
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