Phragmipedium und Wasserschale

Dieses Thema im Forum "Paphiopedilum, Phragmipedium" wurde erstellt von Oli, 5. November 2006.

  1. Oli

    Oli Guest

    Hallo,

    ich habe eine Frage bezüglich der Kultivierung von Phrags. Es wird ja eigentlich immer empfohlen diese Orchideen sehr feucht zu halten. Z.B. mit einem Untersetzer voll Wasser. Soll dieses Wasser gedüngt sein (wird das auf die Dauer nicht zu salzig für die Wurzeln) oder soll es dest. Wasser sein (führt das dann nicht zum gegenteiligen Effekt (Osmose) und ist auch für die Wurzeln schädlich). Wer hat mit der Kultivierung von Phrags schon mehrere Jahre Erfolg und kann mit hierbei helfen?

    Vielen Dank

    Oli
     
  2. jubu

    jubu Guest

    Hallo Oli,
    habe zwar nur eine (große) Phrag Calurum, ob es darum auch für die kleineren gilt, kann ich nicht sagen. Ich habe sie in einem hohen Untersetzschale stehen, etwa doppelt so hoch, wie normale Untersetzer. Den giesse ich voll (Wasser mit Dünger), sobald der Untersetzer trocken ist, bekommt die Phrag neues Wasser. Von oben giesse ich nicht mehr, da man die Menge schlecht abschätzen kann, ist mir anfangs öfters übergelaufen. Da sie bei mir jedes Jahr geblüht hat, scheint es ihr zu gefallen.
     
  3. Christian G

    Christian G Guest

    Hallo Oli,

    ich kann mich der Aussage von Jürgen nur anschließen. Meine Phrags werden im Untersetzer mit Düngerlösung versorgt, jedoch auch von oben gegossen. Ich habe allerdings alle im letzten Monat in Blähton umgesetzt, mal sehen, wie das nun weitergeht.

    Liebe Grüße Christian G
     
  4. jubu

    jubu Guest

    @ Christian,...2 Orchiverrückte, ein Gedanke. Habe meine Phrag auch letzte Woche in Hydroton gesetzt, bin natürlich auch gespannt, was sie daraus nun macht.
     
  5. Oli

    Oli Guest

    Vielen Dank Euch beiden,
    und ein herzliches Willkommen an Dich, lieber Jürgen. Lange nichts mehr von Dir gehört bzw. gelesen. Wie gefällt Dir denn die neue Umgebung?
    Aber eine Frage habe ich noch: Warum ändert Ihr denn eine erfolgreiche Kultur?

    Viele Grüße

    Oli
     
  6. Christian G

    Christian G Guest

    Hallo Oli,

    erstens musste ich gewaltig umtopfen, zweitens sucht man immer nach Kulturmethoden, die einem das Leben einfacher machen.

    Als Anfänger versuchte ich alle nur dafür geeignete Orchideen in Körbchen zu kultivieren. Natürlich ohne ihnen die notwendige Luftfeuchtigkeit (man ist verheiratet und der Wintergarten darf doch nicht so modrig und feucht sein...) bieten zu dürfen. Also ist die Orchideenkultur immer auf der Suche, was ist noch besser und ist es auch zu verwirklichen.

    Nur wirklich Kopfzerbrechen macht mir die Insiderinfo, daß jedes System irgendwann einmal umkippt bei über langer Zeit beigehaltenen Kulturbedingungen, für GWH wurde mir der Zeitwert von 5 Jahren genannt. Dann käme es zu einer Katastrophe. Mal sehen. Wenn wir versuchen, immer wieder etwas zu ändern, könnte es ein gewisses Gegensteuern sein. Was meinst Du--oder Ihr???

    Liebe Grüße Christian G

    Diese Diskussionen machen für mich eigentlich den Wert dieses forums aus - also macht aktiv mit!!!
     
  7. roman

    roman Guest

    Hallo!
    Ich habe fast alle Phals und Phragmipedium in Hydrokultur, und sie wachsen ohne Probleme.
    Diese Hybride hier blüht demnächst!

    Was ich dabei interessant finde ist, dass viele meiner Orchideen bei gröberer Veränderung der Kulturbedingungen (bsp. andere Lampen) mit einem Wachstumsschub reagierten.
    Gruss roman!
     
  8. Claudia7

    Claudia7 Guest

    Hallo Oli,

    meine Erfahrungen beziehen sich auf Phrag bessae bzw. einige Hybriden damit. Ich halte sie auch relativ feucht, d.h. sie bleiben nach dem Gießen in etwas Wasser stehen. Das Wasser (Osmose) wird auf 250µS aufgedüngt. Damit kommen sie bei mir relativ gut klar, solange die Temperaturen nicht zu hoch sind. Im Sommer bei sehr hohen Temperaturen habe ich mit dieser Konzentration auch Probleme, weil die Pflanzen dann vermutlich in zu kurzer Zeit zuviel Nährstoffe aufnehmen. Die Blattspitzen werden dann -wie üblich- braun. Aus diesem Grund reduziere ich den Leitwert (125µS), wenn die Temperaturen deutlich steigen. Klappt bei mir relativ gut.

    Viele Grüße
    Claudia
     
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