Phragmipedium caricinum Synonym: Paphiopedilum caricium Herkunft: Bolivien bis Brasilien in 500 bis 1500 m Höhe. Wachstum (Blätter, Triebe): Der Trieb besteht aus 5-8 Blättern, ist terrestrisch bis lithophytisch wachsend. Dabei bleibt die Pflanze recht kompakt. Blütenstand: Er wird 30 bis 50 cm hoch und kann sich bei großen Pflanzen auch verzweigen. (dann auch mehr Blüten möglich) Blüten: Es werden 3 bis 6 Blüten und es sind immer 2 geöffnet. Die Hüllblätter sind grüngelblich. Die Fahne ist weiß mit intensiver rotbrauner und grüner Aderung. Was sich auf die Synsepalum auch bezieht. Die Petalen sind weiß bis gelbgrün im Grund und am Rand dann rotbraun. Die Lippe ist au0en bräunlichorange und deutlich geadert. Innen ist sie weiß mit braunen Flecken an den Rand. Variation: In Farbe und Haltung der Blüte. Hybriden: Es sind zahlreiche bekannt. Verwechslung: Es besteht eine starke Ähnlichkeit zu phragmipedium pearcei und Phragmipedium klotzscheanum. Lassen sich aber durch Größe der Triebe, Farbe der Blüte und Form des Staminodiums unterscheiden. Duft: Kein Duft Eigene Kulturerfahrung: Meine Phragmipedien stehen alle im hohen Untersetzer. Ich gieße durch das Substrat, bis der Untersetzer gefüllt ist. Dieser ist nach zwei bis drei Tagen leer und ich gieße dann erneut von oben durch das Substrat. Ich benutze Regenwasser. Alle zwei Wochen wird das Regenwasser auf 250 µS auf gedüngt. Meine Pflanzen haben ein LED-Pflanzenlicht und ich kultiviere meine Phragmipedien durch das ganze Jahr durch gleich. Die Temperatur liegt im Raum immer so um die 22°C. Die Luftfeuchte halte ich so hoch ich kann, was durch extra große Untersetzer, einen großen Zimmerbrunnen und im Winter zusätzlich mit Verdunstern auf der Heizung begünstige. Zudem wird die Luft aller halbe Stunde mittels PC Lüftern in Bewegung gebracht und ich lüfte regelmäßig. Zum Umtopfen: Dies mach ich jährlich, da die Pflanzen schnell wachsen und sich das Substrat durch die Dauerfeuchte recht schnell zersetzt. Mein Substrat ist selbst gemischt und besteht aus Pinienrinde, Perlite und Basacubes (Steinwollewürfel). Bei jedem umtopfen wird ein Löffel Kalk beigemischt. Nach Bedarf streue ich Kalk auch oben auf das Substrat.