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Phragmipedium besseae

Dieses Thema im Forum "Paphiopedilum, Phragmipedium" wurde erstellt von Bertram, 6. Oktober 2011.

  1. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Hallo,

    du kannst an die Wurzelansätze etwas Spaghnum hinlegen, manchmal beschleunigt das das Wurzelwachstum.

    Im Gartencenter wirst du den Kalk nicht bkommen, evt. beim Orchideenzüchter, Blumen Janke hat Dolomiti in seinem shop, bei O&M hatten sie letztes Mal auch Muschelkalk, da mußt du einfach suchen.

    Ja, die 300µS sind die Leitfähigkeit, wenn du kein Leitwertmeßgerät hast wird es schwierig, bei manchen Orchideendünger ist es dann schon zuviel wenn du ein viertel der angegebenen Dosierung mit Regenwasser mischt.

    Meines wird bald blühen!
     
  2. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Jetzt kann es nicht mehr lange dauern mit der Blüte:

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  3. appleboy

    appleboy Guest

    Phrag besseae in Blüte!
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    Wie weit ist deines Brigitte?

    :winke:
     
  4. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Wunderschöne Blüte!
    Bei meinem wird es an der Spitze jetzt ganz dick, ich hoffe doch bald auf eine Blüte, vielleicht macht es mir ein Weihnachtsgeschenk!
     
  5. appleboy

    appleboy Guest

    ja stimmt, finde die Blüte ist ganz gut gelungen :grin:

    Bin schon gespannt, wieviele kommen. Beim letzten mal waren es 2 Blüten.

    lg
     
  6. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Also ein Weihnachtsgeschenk hat mir mein Phragmipedium besseae nicht gemacht, aber gestern ging die erste Blüte auf und es kommt noch was:happy:

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    Das erste Foto trifft die Farbe sehr genau.
     
  7. Oh_oh

    Oh_oh Guest

    Deprimierend und dennoch bewundernswert solche Erfolge zu sehen. Habe mein Exemplar nach 1 1/2 Jahren nämlich erfolgreich zu Tode gepflegt.
    Zur Orchideenschau vor zwei Jahren in Wien gekauft und dort verschenkt. Weil sie mit dem Wasser dort nicht klar kam, wanderte sie zu mir nach Berlin. Der verregnete Sommer in diesem Jahr auf dem Nordbalkon mit Früh- und Abendsonne sollte ihr gut tun. Ja sie überlebte, aber mehr nicht. Danach erhielt sie das harte Berliner Wasser, das mittels Britta Wasserfilter entschärft wurde. Im November war sie tot.

    Nun habe ich drei Theorien:
    1. Der Brittafilter entsalzt und entkalkt nicht genug.
    und
    Das Wiener Wasser, das ja aus der Region Wildalpen kommt, war zu kalkhaltig, obwohl ich gefühlsmäßig den Eindruck habe, dass es aufgrund des Schäumens der Seife beim Waschen viel saurer als das Berliner Wasser ist.

    2. Die Art fand den letzten Sommer zu kühl.

    3. Meine Düngung war falsch. Und hier bin ich etwas unsicher. Ich besitze lediglich um die 40 Orchis. In der Düngung werden alle gleich behandelt. Das führt dazu, dass einige Orchis sehr mastig werden (Neofinetia f. oder Leptotes bic.) und andere eher hungrig aussehen (z.B. Paphi-Hybr.). Bisher fällt es mir schwer, eine Nährstoff-Einzelbetreuung durchzuführen. Wie macht Ihr das in der Praxis? Habe nur Topfkulturen.

    Bitte macht mir Mut, da ich im Februar wieder in Wien auf der Orchideenschau sein werde und mir einen zweiten Versuch überlege.
     
  8. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Hallo Oh_oh,

    die Wirkung von Britta Filter ist sehr umstritten, meiner Meinung nach entsalzt und entkalkt er zu wenig. Obwohl die meisten Phragmipedien Kalk brauchen muß man bei besseae schon aufpassen. Ich habe halt Regenwasser zur Verfügung und kann ihm dann auch mal eine Kalkgabe in Form von Dolomiti Kalk geben, aber die Wurzeln sind sehr salzempfindlich. Wenn dein besseae genausoviel Dünger bekommt wie die Neofinetia falcata ist es ihm vielleicht zuviel und es ist deshalb eingegangen?

    Wenn dein Wasser sehr hart ist und du keine Möglichkeit hast an Regenwasser zu kommen würde ich dir empfehlen dein Wasser mit zwei Drittel destilliertem Wasser zu mischen, dann vertragen die Wurzeln auch den Dünger.

    Meine Pahiopedilum und Phragmipedium stehen das ganze Jahr an einem Südfenster, sie ins Freie zu stellen ist mir zu riskant und die nötige Nachtabsenkung bekommen sie auch durch das gekippte Fenster.

    Lass dich nicht entmutigen, aller Anfang ist schwer, ich habe auch schon mal eine besseae Hybride umgebracht.
     
  9. Oh_oh

    Oh_oh Guest

    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Habe schon wieder mehrere Fragen:
    Ist Phr. b. wirklich so lichthungrig?
    Wie ist der Wärmebedarf?
    Bei der Zugabe von Kalkgestein vermute ich nur eine extrem geringe Kalkdüngung. Ich denke da immer an die kleinen Rhododendren, die in den Alpen in Mulden auf Kalkgestein wachsen und dennoch im Substrat sehr niedrige pH-Werte aufweisen.
    Destilliertes Wasser rund um die Uhr bereit zu stellen, ist schon eine Hürde, die ich gerne umgehen würde. Vielleicht kann man das Substrat saurer gestalten?
    Regenwasser geht leider nur das, was ich in offenen Schüsseln sammeln kann. Das ist in trockenen Zeiten zu wenig.
    Meine eine Paphi-hybride steht im Winter auch am Südfenster und im Sommer auf dem offenen Nordbalkon. Dort allerdings direkt an der Fassade, um zuviel Regeneinfluss zu vermeiden. Sie blüht gerade in reinem gelb.
    Gibt es eigentlich auch Phragmipedium besseae -hybriden?

    Achso: Oh_oh ist nur entstanden, weil ich ganz plötzlich einen Nicknamen benötigte. Daher

    Berliner Gruß von
    Ralf
     
  10. Lycaste53

    Lycaste53 Guest

    Mir ist mein bessae letztes Jahr auch fast eingegangen, konnte nur zwei Neutriebe retten. Jetzt dauert es halt noch etwas bis zur Blüte. Nicht immer ist man selber schuld, auch in den besten Gärtnereien wird etliches kompostiert. Der Brita- Filter nimmt zuwenig raus, das habe ich auch probiert und hatte trotz steten Filterns Kalkflecken auf den Blättern.
    Es gibt hier im Forum so einen Thread über kleine Osmoseanlagen, so um ca. 100 Euro, such Dir den doch mal. Der andauernde Filterwechsel rennt ja auch ins Geld.