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Pecteilis radiata (syn. Habenaria radiata)

Dieses Thema im Forum "Heimische Orchideen, Erdorchideen ... (Naturformen und Naturhybriden)" wurde erstellt von bina2405, 13. Mai 2013.

  1. Werner H

    Werner H Administrator Mitarbeiter

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    Ich habe mal den Treadtitel aktualisiert.

    Irgendwie hatten es meine dieses Jahr besonders eilig. Die ersten blühen, gut 2 Monate zu früh.

    Pecteilis-radiata.jpg


    Pecteilis-radiata3.jpg

    Pecteilis-radiata2.jpg
     
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  2. Calif

    Calif Wettbewerbsteilnehmerin 2017 *****

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    Wie schön sie sind!
     
  3. Ingrid

    Ingrid Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Schön das du sie überwintern konntest. Ich habe es bisher noch nicht geschafft.
     
  4. Werner H

    Werner H Administrator Mitarbeiter

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    Das muss nur kühl und relativ trocken sein. Meine standen im Winter bei 12° und habe so alle 3 Woche etwas Wasser bekommen. Vermutlich habe ich sie zu früh aufgeweckt. Der zweite Topf ist im Zeitplan.
     
  5. Ingrid

    Ingrid Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Bei mir vertrocknen sie immer nach dem Motto: aus den Augen ...
     
  6. hexi06i

    hexi06i Leser

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    Hallo,
    auch dieses mal nix geworden mit Blühten der Vogelblume.
    Also habe in einer Tonschale den Boden mit Blähton bedeckt , darauf habe
    ich eine Schicht Orchideenerde gegeben, dann eine dünne Schicht Anzuchterde (die bei der Lieferung der Zwiebelchen dabei war)
    gemischt mit etwas einfacher Blumenerde , drin habe ich die Zwiebelchen gesetzt, drüber habe ich etwas lebenden Spangnum gelegt,
    alles feucht gehalten (von oben gesprüht) und im Teller immer Wasser gehabt. Es sind auch Pflanzen gekommen aber die ersten sind
    schnell wieder eingegangen, 2 sind etwa 5 cm groß geworden, dann auch braun geworden, habe den Spangnum noch entfernt,
    aber nix genutzt, finde auch keine Zwiebel mehr in der Erde. Hätte jetzt die Idee das ganze mit Folie abzudecken , das Feuchtigkeit bleibt und
    abwarten ob da noch mal was kommt, die Erde ist jetzt etwas trocken.
    Hatte schon mal versucht Zwiebeln im Kühlschrank zu überwintern das war wohl zu nass, sind verfault.
    Was mache ich falsch das es nicht klappt, bin ganz traurig, hätte auch gerne so was schönes.
    Sorry für so viel Text,
    liebe Grüße
    Regine
     
  7. Werner H

    Werner H Administrator Mitarbeiter

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    Hallo Regine, ich kultiviere meine so

    Als Kultursubtrat hat sich bei mir ein Substratgemisch für Fleischfressende Pflanzen bewährt, welches man in gut sortierten Bau- und Gartenmärkten bekommt. Das besteht zum größten Teil aus Torf und ist in der Regel ungedüngt. In meinem ist noch Perlite enthalten. Unten in den Topf kommt eine Drainageschicht aus Blähton. Als Abdeckung verwende ich eine lockere Schicht aus ungeschnittenem Sphagnum-Moos idealerweise lebendes, es geht aber auch getrocknetes.

    Die Knollen werden einfach locker oben auf das Substrat gelegt und mit einer 2 cm dicken, lockeren Schicht aus Sphagnum abgedeckt. Das Moos wird feucht gehalten und erst wenn der Austrieb 2 cm aus dem Moos herausgewachsen ist wird richtig gegossen. Im Untersetzter darf dann ruhig 2 cm Wasser stehen. Gedüngt wird einmal im Monat mit 300 µS. Ab Mai, wenn es frostfrei ist, kann der Topf an einen hellen vor direkter Sonne geschützten Platz ins Freie gebracht werden. Man muss allerdings dazu sagen, das Vögel insbesondere Amseln solche Töpfe unheimlich spannend finden und gerne mal das Moos nach etwas fressbarem durchsuchen. Eventuell muss der Topf also vor allzu neugierigen Vögeln mit etwas Hasendraht geschützt werden.

    Bei mir blüht Pecteilis radiata ca. von Juli bis August. Die Blüten halten je nachdem wie warm es ist etwa 3-4 Wochen.


    Nach der Blüte wird der Topf bis in den Herbst weiter feucht gehalten. Auch die Dungergaben sollte man bis in den Herbst beibehalten, denn jetzt werden im Topf die neuen Knollen gebildet


    Im Herbst werden die Triebe gelb. Jetzt kann man das gießen deutlich reduzieren. Erst wenn die Nächte deutlich kühler werden und die Pflanze einzieht und schließlich wenn der überirdische Teil braun und trocken ist wird das gießen vollständig eingestellt. Bis zum Frost bleibt der Topf im Freien. Man sagt Pecteilis radiata eine gewisse Frostfestigkeit nach, ich habe das aber nie ausprobiert. Meine Pflanzen kommen im Topf ins Winterquartier, bei etwa 10 – 12 °C. Hier gehen die Meinungen auseinander. Die Temperatur im Winterquartier kann wohl noch niedriger sein. Manche buddeln die Knollen, nachdem sie eingezogen haben auch aus und überwintern in nebelfeuchtem Sphagnum. Meine Knollen bleiben im Topf. Im Februar wird vorsichtig wieder angegossen und das Spiel beginnt von neuem.
     
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  8. hexi06i

    hexi06i Leser

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    Hallo Werner,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, ich werde die Knöllchen dann auch im Topf lassen und
    sehen ob im nächsten Jahr da noch was kommt.
    Aber noch die Frage, wegen dem Dünger, was ist 300 uS ?
    Liebe Grüße
    Regine
     
  9. peter

    peter Guest

    da brauchst du ein Leitfähigkeitsmessgerät zum messen
     
  10. hexi06i

    hexi06i Leser

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    Ok, da habe keine Ahnung von sowas, da kann ich sicher normalen Orchideen Dünger nehmen, LG
     

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