Paphiopedilum armeniacum, Kultur?

Dieses Thema im Forum "Paphiopedilum, Phragmipedium" wurde erstellt von Modestus, 13. Februar 2007.

  1. Flow

    Flow Guest

    Ich bin in dieser Gattung noch nicht so bewandert, habe mir aber auch einen Paph. armeniacum zugelegt.
    Dieser war vom "Kopf" und bei ihm standen alle warm und haben BT geschoben. Werde daher wohl eher die warme Methode anwenden.
     
  2. Modestus

    Modestus Guest

    Hallo Flow,

    nun wäre noch interessant zu wissen, ob Herr Kopf seine armeniacums zugekauft oder selbst gezogen hat.
     
  3. Flow

    Flow Guest

    Also die gab es da in allen Größen daher stehen die da nicht seit ein paar Wochen um sie zu verhöckern. Mir sah das sehr nach einer dauerhaften Kultur aus.
     
  4. Bernd Sommer

    Bernd Sommer Guest

    Hi,
    ich kultiviere meine armeniacums und co kalt mit den Ophrys und Serapias zusammen (ca 5-10°) seit mehr als 10 Jahren.
    Rein org. Substrat, sehr durchlässig. Schalen, wg. der Ausläufer.
    Keine Probleme, regelm. Blüten.
     
  5. GuRu

    GuRu Guest

    Hallo Modestus,

    dass hin und wieder eine Knospe bei Paph. armeniacum, aber auch bei Paph. micranthum ohne erkennbaren Grund braun wird ist normal und gehört zur Kultur dazu. Ist zwar nicht schön aber wohl nicht zu vermeiden.[​IMG]
    Bei größeren und mehrtriebigen Pflanzen fällt das nicht so ins Gewicht, bei der ersten Blüte, auf die man sehnlich wartet, ist's nicht so prickelnd.
    Den natürlichen Bedingungen entspricht im Winter eine kühle und trockenere Kultur, aber alle unsere Pflanzen haben die Naturstandorte nie zu Gesicht bekommen. Sie sind künstlich gezeugt (zwar aus den den jeweiligen Species) und aufgewachsen und selbst dadurch werden die Gene beeinflußt.
    Aus diesem Grunde geht eine etwas gemäßigtere Kultur im Winter ebenso. Man muß sich hier aber bewußt sein, dass hier auch etwas feuchter (nicht nass) kultiviert werden muß.

    Beste Grüße, GuRU
     
  6. Modestus

    Modestus Guest

    Hallo Guru,

    danke für Deine Hinweise!
     
  7. erdorchideen

    erdorchideen Guest

    Ich glaube allerdings weniger, dass sich die Gene davon beeinflussen lassen (da sind Ursache und Wirkung vertauscht...). Es ist eher so, dass bei der Aussaat nur diejenigen durchkommen, die sich am Besten an die künstliche Kultur anpassen können, weil ihre Gene ihnen etwas Spielraum lassen. Der Rest stirbt vorher.

    Liebe Grüße,
    Frank
     
  8. GuRu

    GuRu Guest

    Hallo Frank,

    da muss ich Dir zustimmen, Deine Darstellung trifft den Sachverhalt wohl richtig.
    Danke für die Klarstellung.

    Viele Grüße, GuRu
     
  9. Oli

    Oli Guest

    Hallo,

    letzteres ist ziemlich interessant. Würde da mal gerne Biologen befragen. Bei Säugetieren beinflusst die Art und Weise der Befruchtung (künstlich oder natürlich) und auch die Zeit der Eltern vor der Schwangerschaft und des Nachwuchses nach der Geburt ganz entscheidend die Gene (nicht die eigentliche Basensequenz also das Genom, allerdings das sogenannte Epigenom, also welche Gene abgelesen werden und welche nicht). Weiß man da bei Pflanzen auch etwas drüber?

    Viele Grüße

    Oli
     
  10. Flow

    Flow Guest

    Vor circa 6 Wochen hat sich bei mir folgendes getan:

    Mein Paph. Micranthum ist endlich aufgegangen doch welch Wunder entpuppte sich dieser Erstblüher als armeniacum. Ich musste natürlich gleich an die Gemeinde hier denken bin jedoch bisher nicht zum posten gekommen.

    [​IMG]

    Das gute Stück befindet sich nun seit ca. 6 Jahren in meiner Kultur. Wie man auf dem Bild sieht hat sich auch ein schöner Busch darauf entwickelt. Das Teil wollte und wollet nicht blühen. Es steht im Schlafzimmer. Dort gehen die Temperaturen maximal auf 16 Grad runter. Als Substrat verwende ich ausschließlich Pinienrinde. Standort ist ein Ostfenster mit Morgensonne. Zwecks dem Kalt muss ich hinzufügen, dass wir hier sehr kalkiges Wasser haben.

    Weil ich am Verzweifeln war dachte ich mir, dass ich ihm mal zeige wer der Herrscher über sein Dasein ist. Folglich gönnte ich dem guten Teil einen Freilandaufenthalt. Allerdings kann ich euch nicht mehr genau sagen wann ich ihn ins freie verfrachtet habe. Zumindest im Sommer war er nicht draußen. Müsste so September gewesen sein. Reingeholt habe ich ihn erst nachdem die Temperaturen mehrfach an der Nullgradgrenze waren. Frost sollte er dann meiner Meinung nach nicht abbekommen.

    Das Ergebnis seht ihr jetzt ja.

    [​IMG]


    Hoffe ich konnte weiterhelfen. Die Pflanzen die ich vom „Kopf“ habe werden demnach auch umziehen. Vielleich entpuppt sich ja da einer als micranthum 
     
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