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Orchidee wächst schief aufgrund dicker grüner Reste von alten Stielen

Dieses Thema im Forum "Meine erste Orchidee" wurde erstellt von Rina89, 28. Oktober 2016.

Schlagworte:
  1. Rina89

    Rina89

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    Hallo zusammen,

    ich habe bereits vor ca. 2 Jahren eine wunderschöne Orchidee erstanden, deren genaue Gattung / Art mir leider entfallen ist.
    Blüte.JPG

    Sie hat bereits mehrfach geblüht. Wenn die Blüten abgefallen sind und die Stengel braun und vertrocknet wurden, habe ich den gesamten braunen Teil abgeschnitten. Unten blieben allerdings immer grüne, dickere Teile der Pflanze zurück, die ich nicht wegschneiden wollte, da sie ja noch grün sind und ich auch Angst hatte, dass mir die Orchidee kaputt geht.

    grüne Knubbel nehmen Platz weg.JPG

    Ich war damals bei einem Händler, der mir die Blume aufgrund ihrer Größe und ihres Wachstums teilen sollte und in 2 Töpfe eintopfen sollte. Er meinte aber, das ginge bei dieser Art von Orchidee nicht.

    Nun wächst sie mittlerweile schief, da die grünen Überreste den Weg versperren und ich habe mittlerweile Schwierigkeiten, neue Triebe zu begradigen, weil ich nirgendwo mehr mit diesen Stielen reinkommen, an die ich die Triebe festmachen könnte.

    neue Blütenstengel wachsen schief.JPG

    schiefes einseitiges Wachstum.JPG
    Vielleicht kann mir ja jemand helfen und sagen, was ich hier am besten mache und ob es tatsächlich so ist, dass ich sie nicht trennen kann, damit sie besser wachsen kann. Ich bin leider absolute Laie auf dem Gebiet.

    Vielen Dank im Vorraus!

    Rina
     
  2. Vira

    Vira Fachmoderatorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Hallo Rina,
    Du hast da eine Zygopetalumhybride.
    Die grünen dicken Teile nennt man Bulben. Bei dieser Art entwickeln sich die Blütentriebe aus den noch nicht ausgereiften Bulben. Aus den Neueren wächst dann wieder die nächste,also unbedingt die Bulben an der Pflanze lassen.
    Wenn die Pflanze zu groß werden sollte, kann man sie auch teilen oder die ältesten blattlosen Bulben entfernen.
    Bei Deiner Pflanze würde ich aber noch etwas warten, so groß ist sie noch nicht.
    Eine hübsche Blüte übrigens.

    Liebe Grüße, Vira
     
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  3. Rina89

    Rina89

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    Hallo Vira,

    vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung. Hast du auch eine Idee, wie ich den neuen Trieb, der ganz außen im Schiefstand wächst, gerade bekomm? Diese Stiele gehen nicht mehr gerade in den Boden rein. Es wachsen nur noch ganz außen neue Bulben und demnach Triebe. Diese dicken davon, die oben noch ein wenig braun sind, werden wohl keine neuen Triebe mehr bilden oder wie siehst du das?

    Lieben Gruß
    Rina
     
  4. Vira

    Vira Fachmoderatorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Die wirst Du nicht gerade bekommen. Ich habe selbst ein paar Zygopetalumhybriden,da ist es auch so, mich stört das nicht.
    An den älteren Bulben wachsen meist keine neuen Triebe, wenn sie an der Pflanze bleiben. Sie sind für die Pflanze aber erst mal wichtig, da sie Nährstoffe speichern. Sie sind auch eine Art Rückversicherung, wenn den neuen Trieben etwas passiert, dann können sie durchaus wieder austreiben.
    Momentan bilden alte Bulben, die ich von einer großen Pflanze entfernt und separat eingepflanzt habe, neue Bulben. Man kann also diese Altbulben zur Vermehrung nutzen.

    Liebe Grüße, Vira
     
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  5. Bertram

    Bertram Administratorin und Wettbewerbsteilnehmerin 2017 Mitarbeiter

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    Ich würde ihr einen größeren Topf gönnen dann hat sie wieder Platz.
     
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  6. Gabi.H

    Gabi.H

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    Ich würde sie auch in einen größeren Topf setzen und darauf achten, dass die alten Bulben ganz außen am Rand und die neuen in der Mitte sitzen. Mein Zygopetalum wächst auch so, ich finde das nicht schlimm.
     
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  7. Jensemann

    Jensemann

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    Sicher, teilen geht. Brauchst du aber nicht. Es ist doch schöner, wenn sie an mehreren Bulben Blüten bildet. Das die die neuen Bulben so wachsen ist normal. Ich hab ein Epidendrum, das es auch so macht. Deshalb entferne ich bei diesem immer die ältesten Bulben, sobald ich es topfe umd pflanz es wieder tiefer ein. Und zwar so, das die jüngste Bulbe soweit wie geht vom Rand des Topfes entfernt ist und so tief, das diese mit den Wurzeln vollständig im Substrat steht die Bulbe, selbst aber oberirdisch bleibt. Die nächste neue Bulbe entsteht an der vorjährigen. Das alte Bulben nocheinmal treiben ist unwahrscheinlich, auch wenn sie dazu fähig sind. Man macht sich dies bei der Rückbulbenvermehrung zu nutze. Hier werden alte blattlose Bulben zum Austrieb gebracht. An der Pflanze verbleibend erfüllen sie noch Speicheraufgaben. Das bedeutet, daß sie den Rest der Pflanze in Notzeiten noch mit Nährstoffen versorgen können.

    In der Natur ist halt nüscht gerade. Ich denke, man erspart sich viel Frust, wenn man den Wuchs aus dieser Perspektive betrachtet. Orchis haben ihren eigenen Kopf und machens am Ende eh wie sie wollen. Ich hab mich da längst geschlagen gegeben ;)
     
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  8. Rina89

    Rina89

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    Vielen Dank für die vielen Tipps ! Ich werde nochmal probieren Sie in einen größeren Topf zu setzen
     
  9. Jensemann

    Jensemann

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    Vieleicht eine geeignete Schale? Ich hab all meine Maxillarien letztes Jahr in Schalen gesetzt. Machen sich gut darin ...
     

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