Ergebnisse stetiger Kultur von Phalaenopsis Naturformen

Dieses Thema im Forum "Kulturberichte" wurde erstellt von Helmut, 18. September 2009.

  1. Usel

    Usel Guest

    Ich habe eigentlich immer gar nicht gedüngt, da ich kein Leitwertmessgerät hatte und mein Wasser ohnehin viel zu hart war. Seit einem Jahr habe ich allerdings meine Osmoseanlage im Einsatz und Dünge seitdem bei jedem Gießen mit 200µS. Seitdem sind die Pflanzen wirklich aufgetaut und ich bekomme richtig tolles Blattwerk. Wenn ich jetzt allerdings lese, dass ihr z.T. sogar mit 600µS düngt bin ich etwas vorsichtig. Ich habe vor ein paar Wochen einfach zu viel Dünger ins Wasser gekippt und keine Zeit/Lust noch mal zusätzlich Osmosewasser zu machen und hab die dann halt mal darin getaucht... die einen oder anderen Wurzeln haben mir das durchaus übel genommen. Wahrscheinlich muss man da die Pflanzen auch nach und nach dran gewöhnen. Ab und zu düngen mit 400µS hat meinen Pflanzen bisher nichts ausgemacht.


    Die Pflanzen stehen alle Süd und West Seite, also sehr hell. Anbei ein paar Bilder, in denen man den Größenunterschied zu den alten Blättern sieht.
    Ich dünge übrigens mit dem Lucke Salzdünger und einem Baumarktdünger.
    Corning Ambo [​IMG]
    Martina Lippold [​IMG]
    michilitzii x mariae [​IMG]
    PK [​IMG]
    PK [​IMG]
    Penang Girl[​IMG]
     
  2. biki

    biki Guest

    Auch ich habe mir jetzt die Mühe gemacht, und den kompletten Thread gelesen...mir tränen die Augen vom ganzen Bildschirmlesen.
    Seit Mai letzten Jahres wohne ich in einer recht hellen Wohnung und meine Orchideen haben ein eigenes Zimmer. Es ist ein intergrierter Wintergarten.
    Seit ich einen Balkon habe, sammle ich fleißig Regenwasser und verschneide es mit unserem Leitungswasser (gespeist aus der dorfeigenen Quelle).
    Fakt ist, seit dem Standortwechsel durch den Umzug der Orchideen und der Zuführung von Regenwasser explodieren meine Orchideen regelrecht und die Blätter, die seit Mai'10 gewachsen sind, überragen die alten Blätter bei weitem.
    Ich besitze keine Osmoseanlage...auch kein Luxmeter und wer weiß was für ein Messgerät.
    Ich führe das "plötzliche enorme" Blattwachstum einzig alleine auf das völlig neue Lichtangebot, die Zugabe von Regenwasser und halt das Feingefühl zurück.

    Eine Phal hatte das letzte alte Blatt in der alten Wohnung auf 18cm Spanne....das neue Blatt in der neuen Umgebung hatte knapp 30cm.
    Bei den anderen Phals siehts nicht anders aus.
    Auch ich bin der festen Überzeugung, daß viele Faktoren wichtig sind und nicht nur einer oder zwei.
    LG biki
     
  3. Auch ich habe mich jetzt durch den gesamten tread gelesen und kann mich nur biki anschließen.
    Auch wir haben gerade diesen Winter einen Wohnortwechsel hinter uns. Alle Pflanzen, auch meine geliebten elefantenfüße, die ich z.T. seit fast 20 Jahren habe, scheinen unsere neue Wohnung zu lieben. Die Unterschiede zu vorher sind
    - hellere Zimmer
    - wärmere Standorte (von Alt- in Neubau, völlig anderer Isolierstand des Hauses)
    - weicheres Wasser (wenn verfügbar Regenwasser, ansonsten ca. 140 µS/cm)
    Das Einzige, das nicht verändert wurde, war der Dünger. Und obwohl alle meine Pflanzen einen Standortwechsel aushalten mußten (mache ich sonst auch nicht) und dazu die Lichtverhältnisse in den Wintermonaten ja die ungünstigeren sind, wachsen alle Pflanzen hier, als gäbe es keinen Winter!:D

    Zum Schluß möchte ich auch noch bemerken, dass ich mich über jeden Beitrag von Helmut freue, da man sehr viele Anregungen und gute Tipps daraus ziehen kann.Vielen Dank dafür.:yes:

    Nun aber noch eine Frage an Helmut, die mit den Pflegebedingungen nichts zu tun hat:
    Woher stammen die netten halbrunden Hängeampeln?
    [​IMG]

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