Ergebnisse stetiger Kultur von Phalaenopsis Naturformen

Dieses Thema im Forum "Kulturberichte" wurde erstellt von Helmut, 18. September 2009.

  1. Inachis

    Inachis Guest

    Also das mit dem Farbstoff kann ich ja nun gar nicht glauben. Erstens müsste dann schon das Gießwasser quietschgrün sein, damit überhaupt ausreichende Konzentrationen in der Pflanze ankommen.

    Und zweitens ist ein richtig schön grüner Farbstoff eben.... Chlorophyll! Und wenns viel Licht und Nahrung gibt, dann kann man auch viel Photosynthese machen und braucht dafür eben viel Chlorophyll.

    Übrigens kenne ich den dunkelgrün- Effekt auch bei anderen Pflanzen, wenn man mit der Düngergabe an der oberen Grenze ist, natürlich nur bei ausreichend Licht.

    @Katzenhai, was das Westfenster angeht, an dem die Pflanzen trotzdem so dunkelgrün sind, da weiß ich nun auch nicht.

    @Helmut, vielleicht kannst du noch einmal was zu deinem Westfenster sagen? Und ich würde mich wirklich freuen, hier mehr von dir zu lesen! Schließlich muss ich noch ganz viel lernen :)

    Lg Inachis
     
  2. kete

    kete Guest

    Vielleicht ist der Dünger ja so dunkelgrün? Ich weiß es nicht, weil ich ihn noch nie benutzt habe. Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass nun die Pflanzen eines Fensterbänklers so viel mehr tolles Licht bekommen als die Pflanzen von Leuten, die in einem GWH kultivieren? Eigentlich sollte doch ein GWH das Beste sein was man seinen Pflanzen bieten kann in Bezug auf Lichtausbeute? Leute, die ihre Pflanzen im GWH kultivieren, düngen auch und trotzdem sehen ihre Pflanzen nicht so knallgrün aus.
     
  3. Na ja

    ob nur im Gewächshaus am meisten Licht zu erwarten ist ..

    Ich habe offene Fensterelemente bis knapp unter den Dachfirst. Ein Teil meiner Phals. hängt, allerdings schatteriert, in Ampeln auf meiner Galerie und bekommt dort massig Licht.
    So grün wie gezeigt sind meine Phals. allerdings längst nicht. Ich mache mir aber auch keinen Kopf, warum das bei Helmut so ist und bei mir nicht, meine Phals gedeihen auch prächtig und blühen regelmäßig. Seine sind halt grüner als meine. Ich denke halt, dass er einfach auch das gewisse Händchen und möglicherweise auch den Dünger dazu hat.Helmuts Bilder und Kulturergebnisse sprechen jedenfalls für sich.

    Grüße und schönen Sonntag:winke:
    Michael
     
  4. *Andrea*

    *Andrea* Guest

    Öle verstopfen die feinen Poren an der Blattoberfläche - ich glaub kaum, dass sie dann so schon grün bleiben wie die von Helmut.

    Eben, mach ich mir auch nicht, jeder muss mit den Gegebenheiten, die ihm zur Verfügung stehen das Beste daraus machen. Ein paar bei mir sehen vom Blattglanz aus wie die von Helmut, die anderen nicht.

    Und dann mal aufs Thema zurück: Heißt dieser Thread nicht "Ergebnisse stetiger Kultur von Phalaenopsis"?

    Genau darin liegt auch ein Großteil des Erfolges, nicht ständig Stellplatz, Dünger, etc. wechseln, sondern konsequent eine Linie auf längere Zeit (was auch schon mal 2 Jahre heißen kann) durchziehen.
     
  5. Araia

    Araia Guest

    Oops ... ist hier humorfreie Zone oder so etwas in diesem Forum verboten? (Dann sorry, wird nicht wieder vorkommen)
    Oder muss man davor schreiben "Hier kommt ein Scherz" ?

    Welche "feinen Poren" an der Blattoberfläche meinst du denn? Die Stomata liegen auf der Unterseite, oben befindet sich auf der Epidermis die Kutikula (eine Wachsschicht, die bei Helmut so schön glänzt), unten ist diese dünner.


    LG
    Araia
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. April 2010
  6. SusanneG.

    SusanneG. Guest

    Ich lese diesen Thread, jedenfalls, das was am Anfang von Helmut geschrieben wurde mit Erstaunen und Begeisterung..,,

    Ist euch aber schonmal aufgefallen, dass sich Helmut nicht mehr zu Wort meldet?
    Würde ich an seiner Stelle auch nicht.

    Der Sinn dieses Beitrags ist meiner Meinung nach ein Erfahrungsbericht, den Helmut an uns alle weitergeben wollte und jetzt wird darüber diskutiert ob das satte Grün der Blätter von einem grünen Dünger kommen könnte.....

    Ich hoffe jedenfalls, dass sich Helmut bald wieder mit ein paar beeindruckenden Bildern zurückmeldet, falls ihm das Ganze hier nicht zu blöd geworden ist. Bei manchen Aussagen hier hat man echt das Gefühl sich für etwas rechtfertigen zu müssen und dass muss er sicher nicht.....

    Susanne
     
  7. Eva

    Eva Guest

    aaaaaalso: auch wenn's hier in den thread net reingehört, ich klugscheiße halt gern mal etwas :D :
    Pflanzen enthalten Chlorophyll a und b. Die a-Variante ist eher blaugrün und die b-Variante ist eher gelbgrün. Wann welches synthetisiert wird, weiß ich aber net.
    Ausserdem braucht das Chlorophyll Magnesium als Zentralatom.

    Was will ich damit sagen? Einerseits muss der Dünger net quietschgrün sein, weil die Edukte die die Pflanze zur Synthese braucht auch net grün sind.
    Andrerseits braucht die Pflanze Magnesium
    Uuuuuuuund: die blaugrünen Pflanzen kriegste mit Stickstoff-Dünger hin. Ob die nu blaugrün werden, weil der Stickstoff für's Chlorophyll benötigt wird oder ob der Stickstoff in irgendwelche Blattschichten eingelagert wird und dort farbvertiefend wirkt, weiß ich auch net.

    die Blattoberfläche geht aber über's ganze blatt - also auch unten :rolleyes:


    *klugscheißmodusaus*
     
  8. Araia

    Araia Guest

    Akzeptieren wir doch einfach, das Helmut das ideale Verhältnis zwischen Licht, Wasser und Nährstoffen gefunden hat. Vielleicht kann Helmut ja mal eine Probe seines Quellwasser und seines aufbereiteten Gießwassers zu Messzwecken an Karsten schicken, damit dieser das "Geheimnis" ergründet.

    Für die dunkelgrüne Färbung kann man folgendes sagen:
    - Bei Vorhandensein von genügend Licht und Nährstoffen kann die Pflanze mehr Chlorophyll produzieren -> die Blätter erscheinen dunkler.
    - Bei einem Mangel an Nährstoffen (Mg, Fe, N) kann, selbst bei reichlich Licht, nicht soviel Chlorophyll synthetisiert werden. Ein Salzüberangebot kann aber den gleichen negativen Effekt haben bis hin zur Chlorose.
    Zuviel Licht kann übrigens zu einer gezielten Zerstörung von Chlorophyll führen (Lichtstress) -> die Blätter werden heller oder können sogar gelbe Flecken bekommen (Chlorose). Manche Arten können sich mit roten Pigmenten gegen ein Übermaß an Licht schützen.

    Der Glanz-Effekt spricht eventuell für eine dickere Kutikula auf der Blattoberseite, diese Wachsschicht dient als Verdunstungsschutz. Eine glänzende Kutikula reflektiert mehr Licht als eine matte Oberfläche, ob das hier von Bedeutung ist?

    LG
    Araia
     
  9. Lisa-13

    Lisa-13 Guest

    Hallo Leute,

    ich muß sagen, ich bin einfach nur begeistert von der Kultur vom Helmut und vor allem dem Ergebins.
    Auf diesem Weg möchte ich dir Helmut herzlich gratulieren ! ! !
    Dünger ist kein Wundermittel ! Es kann unsere Pflege untersützen. Viel wichtiger sind die anderen drei Faktoren; Licht, Feuchtigkeit, Wasser. Auch die ganze Umgebung natürlich in der unsere Lieblinge leben müssen.
    Kann man der Orchidee alles erwähnte bieten, kann man es mit einem Dünger unterst. Allerdings bringt der Dünger allein absolut gar nichts, wenn der Rest nicht passt. Ich glaube das vergessen viele und jaagen die ganze Zeit nach einem Dünger hinterher.
    Leute, wichtiger ist wirklich die Umgebung und dann erst das Ganze rumherum !
    Ich versuche meinen Lieblingen eine ähnliche Atmosphäre zu verschaffen die sie normalerweise gewöhnt sind.Es betrifft nat. hauptsächlich die Naturformen, die die hier gezüchtet wurden sind nicht so empfindlich.
    Fakt ist, dass wir alle nach demselben Erfog streben und es den ( die es geschafft haben ) vom ganzen Herzen gönnen sollten. Irgendwann mal sind wir selbst auch mal dran und können unsere Erflge mit den anderen Teilen.

    Dir Helmut danke ich für all deine Mühe und die ganzen Berichte die du mit den wundervollen Fotos geschmückt hast. Auch für die vielen Tipps möchte ich mich bei dir bedanken, denn ich habe sogar was dazu gelernt.
    Ich selbst bin erst seit etwa 1 Jahr dem Orchideenfieber verfallen, also werde ich mir mit Sicherheit noch so einiges von dir abschauen müssen und wenn ich darf, dich dirket anfragen.


    WEITER SO ! ! !
     
  10. Lycaste53

    Lycaste53 Guest

    ich habe mir das jetzt auch alles mal durchgelesen. Und die Beiträge, die geschrieben worden sind- zu offensichtlich gesunden und prosperierenden Pflanzen- mit anderen Beiträgen verglichen, die zu schwächelnden, kranken und halb- bis ganz toten Pflanzen geschrieben werden.
    Gesunde Pflanzen und gute Pflege lösen wohl eher weniger gut gemeinte Antworten aus als kaputte Pflanzen und schlechte Pflege.
    Ich hoffe aber schon, dass die teils ironischen Komentare nicht dazu führen, dass die Leute hier nur noch die maladen Pflanzen zeigen- weil das mit mehr Zuwendung verbunden ist- und sich an den perfekten nur noch im stillen erfreuen, ohne uns daran teilhaben zu lassen.
    Lycaste
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden