Ergebnisse stetiger Kultur von Phalaenopsis Naturformen

Dieses Thema im Forum "Kulturberichte" wurde erstellt von Helmut, 18. September 2009.

  1. katzenhai2

    katzenhai2 Guest

    Zu der Düngerliste (Dünger/Leitfähigkeit/pH) muß aber noch bemerkt werden, daß diese aus dem Jahr 2003 stammt. Evtl haben sich 7 Jahre später die Zusammensetzungen verändert? Ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich.

    Zumindest bei dem Chrysal weiß ich, daß da horrende Werte bei rauskommen (>1000 µS). Meine Paphi-Primärhybride (Delophyllum) wuchs dadurch wie bekloppt und schob viele Seitentriebe, aber geblüht hat sie nicht! Da sie das jedes Jahr fein tat, bevor ich diesen Dünger verwendet habe und es auch wieder tat, nachdem ich wieder auf den mageren Dünger von Röllke zurück umgestiegen bin, kann ich das auf diesen Dünger (bzw hoher Leitwert) zurückführen. Auch ihre Wurzeln waren nicht so zahlreich wie vorher.
    Auffallend hierbei ist, daß auch Helmut eingesteht, daß seine Pflanzen nicht jedes Jahr zur Blüte kommen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2010
  2. Usel

    Usel Guest

    Ich finde diesen Erfahrungsbericht wirklich sehr hilfreich und hoch interessant. Danke Helmut, dass Du Dir so viel Mühe damit machst. Man sieht wieviel Zeit dahinter steckt.

    Vor allem die "vorher-nacher" Bilder sind interessant. Bei mir gibt es beispielsweise nicht annhähernd so ein Blattwachstum - da sind alle Phalaenospis bei mir sehr zurückhaltend. Ein Blatt pro Jahr reicht denen aus, daher bin ich seit Anfang des Jahres auch auf Osmosewasser und entsprechendes leichtes Düngen umgestiegen. Das Wasser war auf Dauer einfach zu kalkhaltig und ich denke die Pflanzen bekamen über die Wurzeln einfach keine benötigten Nähstoffe mehr.

    Auch vom Blattglanz bin ich begeistert, für mich sieht es wirklich so aus, als würde die gute Luftumwälzung und das viele Licht seinen Beitrag dazu leisten. Bei mir stauben die Blätter einfach sehr schnell zu und auch das ist wohl nicht förderlich.

    Durch meine Kultur habe ich zwar erreicht, dass die Pflanzen alle regelmäßig blühen, jedoch nicht alle mit der gleichen Blütenmasse. Einige hatten beim Kauf 5 Blüten, jetzt nur eine, da sie erst mit der Umstellung etc. klar kommen mussten. Hier wird die Zeit zeigen, wie es im Folgejahr aussehen wird.
     
  3. Araia

    Araia Guest

    Ich denke auch, dass sich die Zusammensetzungen nicht ändern. Wenn man sich die Düngerliste mal ansieht, stellt man fest, das Algoflash Orchideen eigentlich ganz normaler, hochkonzentrierer Blumendünger ist.

    Es ist auch sehr schwierig, mit Algoflash Osmosewasser auf 100 µS aufzudüngen. Ein paar Tropfen zu viel auf 10l Wasser und man schießt über das Ziel hinaus.

    Vielleicht rühren der Blattglanz bei Helmut daher, dass die überschüssigen Salze in den oberen Epithelzellen der Blätter auskristallisieren? ;)

    Bei Naturformen habe ich kein Problem damit, wenn sie nicht jedes Jahr blühen. Manche blühen häufiger, andere seltener.


    LG
    Araia
     
  4. katzenhai2

    katzenhai2 Guest

    Auf 100 µS aufzudüngen bringt ja nichts. Du müßtest für denselben Effekt wenn dieselbe Konzentration verwenden. Der Dünger ist sicher nicht "magischer" als anderer.

    Ich vermute, es befindet sich irgendein Farbstoff(?) oder ähnliches in einem der beiden Dünger (Chrysal oder Algoflash), was diese Farbe hervorruft. Ich habe mehrere JPs die ich dafür "opfern" kann. Da ließe sich sowas gut austesten.
     
  5. Araia

    Araia Guest

    Ich wollte damit nur aufzeigen, wie hochkonzentriert der Dünger ist!


    Kein sichtbarer Farbstoff drin.
     
  6. Helmut

    Helmut Guest

    Ich habe den Eindruck, dass die Diskussion hier in eine Richtung abdriftet, in die ich eigentlich mit diesem Thread überhaupt nicht gehen wollte. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Kulturerfolg nicht allein auf irgendeinen ‚Wunder‘-Dünger zurückzuführen ist. Ich persönlich habe den verwendeten Düngern zunächst überhaupt keine große Bedeutung beigemessen und bin weiterhin der Meinung, dass das ‚Gesamtpaket‘ einfach stimmen muss.
    Ich habe normalerweise für Dinge, die mir wichtig sind, ein sehr gutes Gedächtnis. So weiß ich z. B. von allen meinen Pflanzen woher sie stammen bzw. von wem ich sie erworben habe. Ich kann mich jedoch nicht mehr exakt erinnern, seit wann ich die aktuelle Düngerkombination überhaupt verwende. Es ist auf alle Fälle noch kein Jahr her, dass ich diese beiden Dünger parallel verwende. Dass sich meine Pflanzen schon vor der Verwendung dieser Dünger gut entwickelt hatten belegen auch die Bilder am Anfang dieses Threads. Es ist auch nur ein purer Zufall, dass ich gerade auf diese beiden genannten Dünger gestoßen bin. Ich wollte lediglich zwei unterschiedliche Dünger im Wechsel verwenden, die zudem noch eine unterschiedliche N-P-K Konzentration aufweisen. Von beiden Düngern habe ich bisher gerade einmal je eine Flasche zu 500/600 ml verbraucht. Dies ist in meinen Augen nicht zu üppig, zumal ich über 600 Pflanzen zu versorgen habe.

    Wenn sich Pflanzen in keinem guten Zustand befinden, der Standort nicht gerade vorteilhaft ist, oder die Lichtbedingungen nicht stimmen, dann wird sich auch kein Kulturerfolg einstellen. Die Luftfeuchtigkeit habe ich bewusst vernachlässigt, da diesem Faktor bei der Kultur auf der Fensterbank enge Grenzen gesetzt sind. Ich gehe einmal davon aus, dass mancher Orchideenliebhaber, der nun meint mit einem dieser genannten Dünger Wunderdinge bei seinen Pflanzen zu erleben, eine herbe Enttäuschung erleben wird. Nur eine gesunde und kräftige Pflanze wird auch in der Lage sein, z. B. den verabreichten Dünger optimal zu verwerten. Für eine schwache Pflanze kann dies auch sehr schnell das Ende bedeuten.

    Vor über 40 Jahren habe ich im Biologieunterricht gelernt, dass zur Photosynthese u. a. Licht erforderlich ist. Ich denke der von Calvin erforschte Prozess der Photosynthese hat auch heute in unserer schnelllebigen Zeit noch seine Gültigkeit. Ohne Licht in der entsprechenden Dosierung ist auch heute kein Kulturerfolg zu erzielen. Unter guten Voraussetzungen kann eine gesunde Pflanze auch eine höhere Düngerdosierung verarbeiten und umsetzen. Zu dem weiter oben angesprochenen ‚Gesamtpaket‘ gehört neben dem Zustand der Pflanze, der möglichst optimale Standort mit den dort herrschenden Verhältnissen. Die Frage nach dem optimalen Standort kann man nach meinen Erfahrungen nicht pauschal beantworten, sondern man muss ihn langsam z. B. durch Standortveränderungen und Beobachten des daraus anschließenden Verhaltens der Pflanze herausfinden.
    Gerade um den, für die jeweilige Pflanze günstigsten Standort herauszufinden, bedarf es sehr viel Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und vor allem Zeit. Ich kann aus meinen eigenen Erfahrungen feststellen, dass diese Zeit, welche man in die vermeintlichen Nebensächlichkeiten investiert, sich über einen längeren Zeitraum immer positiv auswirken wird. Mit purer Oberflächlichkeit ist kein nachhaltiger Erfolg zu erzielen.

    Das liest sich gerade so, als ob dich jemand dazu nötigen würde.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich einen Zusammenhang zwischen den verwendeten Düngern und dem Blühverhalten meiner Pflanzen hergestellt hätte. Ein solches Urteil wäre m. E. nach einer kurzen Verwendungszeit von untern einem Jahr noch überhaupt nicht möglich. Ich kann allgemein bei meinen Pflanzen nicht feststellen, dass sie weniger blühen. Ich meine dieses Frühjahr durch die nun deutlich gestärkten Pflanzen, bei manchen Pflanzen einen üppigeren Knospenansatz erkennen zu können.

    Ich kultiviere u. a. über 300 Naturformen, 150 Primärhybriden und ca. 100 Pflanzen, bei denen ein Elternteil eine Naturform ist. Zahlreiche Naturformen behalten auch in unseren Breiten ihre feste Blütezeit bei, die sie teilweise auch an ihre direkten Hybriden weitervererben. Jeder ernsthafte Züchter oder Orchideenliebhaber wird Dir bestätigen können, dass es Jahre gibt, in denen manche Arten kaum zur Blüte kommen. Dies mag damit zusammenhängen, dass zum Zeitpunkt der Blüteninduktion nicht die erforderlichen klimatischen Verhältnisse geherrscht haben. Ein solches Urteil kann man kaum treffen, wenn man nur eine Pflanze einer Art besitzt. Kultiviert man z. B. 10 Pflanzen einer Art, von denen in einem Jahr lediglich eine zur Blüte kommt, so hat man in der Kultur nichts falsch gemacht, sondern das Ausbleiben der Blüte hat wohl andere Gründe. Ich kenne diese Beobachtungen auch von Freunden, die ihre Pflanzen in einem Gewächshaus kultivieren, bei denen in manchen Jahren z. T. dieselben Arten das Blühen verweigert haben, wie bei mir auf der Fensterbank.

    Dieses Opfer verlangt hier sicherlich niemand von Dir. Mir erschließt sich leider nicht der Hintergrund wem Du damit was beweisen möchtest? Meine Einschätzung dazu habe ich schon weiter oben geschrieben.


    Dass sich unter den vorgenannten so ‚optimierten‘ Bedingungen nicht nur bei adulten Pflanzen oder Jungpflanzen, sondern auch bei Sämlingen, welche frisch aus der Flasche entnommen worden sind, innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes auch zeigenswerte Kulturergebnisse erzielen lassen kann ich auch mittels einiger weiterer Beispiele belegen.
    Erfahrungsgemäß lassen sich Sämlinge oft leichter und schneller an die gebotenen Kulturbedingungen gewöhnen als adulte oder Importpflanzen. Manche Arten wachsen als aus Sämlingen aufgezogene Pflanzen unter den hiesigen Bedingungen deutlich besser als die ansonsten etwas problematischen (zickigen) ausgewachsenen Pflanzen (wie Phal. corningiana, fuscata um nur zwei Beispiele zu nennen).

    Nachfolgend einige Bilder von Phal. violacea Sämlingen, welche am 09.07.2009 aus dem Becher entnommen worden sind. Anzumerken sei noch, dass die Pflanzen in einem deutschen Labor vermehrt worden sind. Die Qualität dieser Pflanzen war in meinen Augen schon beim Ausflaschen deutlich besser, als das was einem ansonsten aus Asien angeboten wird. Ob dies an den Elternpflanzen oder an der guten Arbeit des Labors liegt kann ich jedoch nicht beurteilen.

    Die Pflanzen wurden in reines, nicht zerkleinertes Sphagnum in 8er – Gemeinschaftstöpfe zu 4 bis 6 Pflanzen gesetzt. Die Töpfe kamen dann jeweils in eine Volvic-Flasche, in der sie seither unverändert an einem Westfenster auf der Fensterbank über der Heizung standen. Gegossen wurden die Töpfe etwa alle vier Wochen mit demselben Gießwasser wie alle meine anderen Pflanzen auch, so dass das Sphagnum immer relativ feucht bleib.

    Die nachfolgenden Bilder zeigen den Entwicklungsstand am 1. August 2009, 12. Dezember 2009,
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    29. März 2010 und am 21. April 2010.
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    Die relativ gute Entwicklung der Pflanzen, selbst über die Wintermonate, hatte ich schon zur Kenntnis genommen. Als ich kürzlich einen Topf aus der Volvic-Flasche nehmen musste, da die Pflanzen zwischenzeitlich schon zu groß dafür geworden waren, ist mir erst das starke Wurzelwachstum im Sphagnum so richtig aufgefallen.
    Hier nochmals derselbe Topf von verschiedenen Seiten um das gesamte Wurzelwachstum im Topf zu zeigen.

    [​IMG] [​IMG]

    Ich habe Phal. violacea in der zuletzt gezeigten Größe schon blühen sehen.

    Mit entscheidend für diese Entwicklung ist in meinen Augen u. a. der unveränderte Standort, die dort herrschenden Licht- und Temperaturverhältnisse. Dem verwendeten Dünger messe ich nur eine untergeordnete Rolle bei.
    Rückblickend betrachtet hat es einige Jahre des Experimentierens und Suchens nach den besten Konditionen für Sämlinge, verbunden auch mit zahlreichen Verlusten, gebraucht um ein solches Ergebnis erzielen zu können.
     
  7. Bertram

    Bertram Guest

    Hallo Helmut,

    deine Erfolge sind wirklich beeindruckend und ich kann dir nur zustimmen. Ich musste meine 21 jährige Phal. Hybride vor einem halben Jahr von ihrem Standplatz nehmen weil sie auf Grund ihrer Grösse abzustürzen drohte, das hat sie auch zurückgeworfen.
     
  8. katzenhai2

    katzenhai2 Guest

    Es ist egal wie Du es drehst und wendest, Helmut. Fakt ist, daß die besonders tiefgrüne Farbe und der Blattglanz Deinen Pflanzen ein aussehen von "kräftig" verleihen. Würden sie hellgrün und matt aussehen würde jeder sagen: "Jo, ganz nett, aber...".

    Auch der Zuwachs an Blattmaterial ist enorm und der muß irgendwo herkommen. Was Du tust ist in keiner Weise etwas besonderes. Licht, Gießen. Mehr machst auch Du nicht. Viel Licht ist gut, besonders hohe Temperaturen bringen die Pflanzen zum Schnellwuchs. Was bei Dir eben auffällig ist, das ist die Menge des Düngers. Die Lichtkuppel ist auch sehr interessant, aber ich denke daß da nicht viel bei rumkommt und man bei einer Messung staunen würde, wie wenig das ist. Sonst wäre eine rötliche Verfärbung (Schutz vor viel Licht) sichtbar, ähnlich unserer Körperbräune. Ich stelle meine Pflanzen im Sommer auch öfters schattig ins Freie, keine sieht dabei Deinen auch nur annähernd ähnlich so kraftvoll aus.

    Daß der Dünger kein Wundermittel ist habe ich weder behauptet noch impliziert. Ich gehe davon aus, daß jeder gesunde Pflanzen auf seiner Fensterbank stehen hat. Aber die Bilder von Dir gehen eben weit über das durchschnittliche Maß hinaus. Und das hat Ursachen. Es gibt ganz bestimte Faktoren, die optimal sind. Wir müssen uns mit Selbstexperimenten zufrieden stellen und selber rumwerkeln. Ich bin daher nicht der Ansicht, daß der Mensch dahinter den Kulturerfolg bestimmt, sondern die Faktoren, die er zufällig richtig anwendet. Und im Sinne aller der hier Beteiligten gilt es herauszufinden, welche das sind. Für eine Nachahmung. Denn es ist niemandem damit geholfen zu sehen, wie Deine Pflanzen aussehen, wenn seine dahinsiechen, um es mal drastisch zu formulieren.

    Ich kann Dir gerne mal im Sommer mein Luxmeter zusenden. Dann kannst Du eine Messung unter der Kuppel vornehmen. Daß das Licht hinter einer Glasscheibe nochmal extra gefiltert ist, kommt dazu. Deine Lichtkuppel scheint auch eher aus Plastik(?) zu bestehen und das Licht daher anders zu filtern. Allerdings kenne ich keinen gewerblichen Züchter, der solche starken und schönen Pflanzen wie Du in seinem GWH stehen hat, inklusive der Wuchsgeschwindigkeit. Was man da manchmal für einen Schrott zugeschickt bekommt ist erstaunlich.

    Den Zusammenhang habe ich hergestellt aufgrund meiner Erfahrung mit Düngern von hohem Salzgehalt. Das mag aber keinen Bezug zu Deinen Pflanzen haben. Dennoch muß ein "lautes Nachdenken" hier erlaubt sein.

    Helmut, stell Dein Ego mal etwas runter. Schalt mal ab. Ich kann in meinen Texten keine Überheblichkeit erkennen. Es ist lediglich der Hinweis, daß ich einige Testpflanzen habe, die für mich entbehrlich sind und für ein Experiment zur Verfügung stehen. Ich weiß nicht, was es daran auszusetzen gibt. Es ist nicht gegen Dich gerichtet (warum auch?). Die Diskussion über den Dünger ist eben der Versuch, Erklärungen zu finden und diese zu bestätigen oder zu widerlegen. So funktioniert Wissenschaft.
    Ich habe das Experiment gestern begonnen. Nebenbei habe ich Informationen von einem anderen Benutzer der mir bestätigte, daß sich durch die wöchentliche Benutzung der von Dir genannten Dünger bereits ein ungewöhnliches grünes Glänzen der Blätter eingestellt habe. Ich werde berichten wie es sich entwickelt. Später gern in einem eigenen Thread, keine Angst.
     
  9. kete

    kete Guest


    Das ist aber interessant. Nun wäre es spannend, mal alte Fotos von Helmuts Pflanzen vorzukramen, die er gemacht hat bevor er diese bestimmte Dünger-Kombination verwendet hat, um zu sehen, ob seine Pflanzen früher auch schon durch dieses besonders üppige Grün und diesen Blattglanz aufgefallen sind?

    Ich muss offen gestehen, dass ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass diese Dünger solche Wunderdinge vollbringen können. Aber ich bin ja aufgeschlossen für alles.... :)

    P.S. Habe gerade mal hier http://www.forum.orchideen-forum.de/showthread.php?t=21259 in Helmuts Thread "Orchipacks für Fensterbänkler" nachgeschaut und finde, die Pflanzen sehen tatsächlich nicht ganz so knackig aus wie die zuletzt gezeigten, obwohl auch sie sehr schönes Wachstum zeigen. Aber sie sind halt nicht ganz so grün und glänzend. Erstaunlich. Erklärung?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. April 2010
  10. Jensli

    Jensli Guest

    Das ist eine sehr interessante Diskussion! Auf der einen Seite Helmut im Stile eines buddhistischen Tempelgärtners, der ganz "oldfashioned" mit viel Gefühl, Geduld und Erfahrung zu unglaublichen Ergebnissen kommt und auf der anderen Seite die jugendlichen Technikfreaks, die jenen Ergebnissen mit modernster Messtechnik und Chemie nachspüren wollen. Jeder, der aufmerksam mitliest, kann von dieser Diskussion nur profitieren. Nur ein Beispiel: z.B. weiss ich jetzt, dass für optimale Kulturergebnisse mitnichten ein teures GWH vonnöten ist... Das ist Balsam auf der Seele eines "unterprivilegierten" Fensterbänklers :rolleyes:
    Danke dafür!! :winke:
     
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