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Diskussionsthread zum Thema Leitfähigkeit von Dünger

Dieses Thema im Forum "Technisches" wurde erstellt von YardMan, 31. Januar 2012.

  1. Araia

    Araia Guest

    Den Wein nehme ich gerne!

    Du verstehst schon, es ist ein Unterschied, ob ich weiß, was in meinem Essen/Trinken drin ist oder was meine Orchideen bekommen (die ich übrigens nicht esse), solange sie nachts nicht leuchten. :eek:riginal2:
     
  2. Lycaste53

    Lycaste53 Guest

    Ja, verstehe ich,
    obwohl ich auch Orchideen kultiviere, die in der traditionellen chinesischen Medizin (hauptsächlich Dendrobien) von Menschen eingenommen und verstoffwechselt werden, und in der afrikanischen Richtung gibt es auch welche....aber das führt jetzt wahrscheinlich zu weit.
    Das mit dem spanischen roten erledige ich nächste Woche.
     
  3. Ruediger

    Ruediger Guest


    Marketing nennt man das.
    Dünger werden völlig überbewertet, je spezieller desto teurer.
    Da muß man schon etwas Geklingel machen.
    Am besten geheime Rezeptur der Mayas, die sind gerade en Vogue.

    Mit Dünger kann man übrigens richtig Geld verdienen.:rolleys_1:



    Also wenn Ricci damit anfängt, dann würde ich mir wirklich Gedanken machen.



    Nicht für die Orchideen verwenden!
    Der ist für die innerliche Anwendung am Menschen.
     
  4. Araia

    Araia Guest

    Wenn man sieht, woraus manch organischer Wunderdünger hergestellt wird (vergärte Nahrungsreste) - da ist der Unterschied zum Wein garnicht so groß. Statt dem teuren Vitanal würde es eine Tüte Aldi-Wein wohl auch machen. :yes:
     
  5. Ruediger

    Ruediger Guest

    Und wenn man dann zugrunde legt, welch billige Massenchemikalien da drine stecken, dann fällt einem nichts mehr zu ein.

    Das Marketing, Transport und die Verpackung dürften deutlich teurer als der Inhalt sein.

    Es gibt keinen Wunderdünger, sondern tendenziell nur hochwertige chloridarme Dünger mit Spurenelementen, oder einfache Massendünger.
    Beim Hobbyisten spielen die Düngerkosten fast keine Rolle, überteuertes würde ich mir trotzdem nicht andrehen lassen.

    Andere Faktoren in der Kulturführung haben sehr viel größere Auswirkungen als die Düngermarke.:lol:
     
  6. Aminos

    Aminos Guest

    Ich düng mit einem der billigsten Dünger die ich in der Baywa fand, grüne Welle mit Guano. Find bisher wächst alles sehr schön nur muss man sparsam dosieren..
     
  7. Oh_oh

    Oh_oh Guest

    Wie unterschiedlich doch die Ansichten sind:

    Zitat aus einem Flüssigdüngertest der Kollegen von der Hydro-Fraktion
    http://www.dghk.net/friends/parser.php?uid=307 :

    "Guano-haltige Flüssigdünger sind mehr oder weniger trübe ”Lösungen" mit Niederschlagsbildung. Ein weiteres Problem stellt der häufig hohe Chloridgehalt dar."

    Diesen Absatz fand ich ebenso interessant:

    "Kalzium und Magnesium
    Flüssigdünger können keine nennenswerten Gehalte an Magnesium und Kalzium enthalten. Beide Nährelemente lassen sich in hoher Konzentration in Verbindung mit Phosphat nicht in Lösung halten. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind Flüssigdünger in Verbindung mit der Nutzung von Regenwasser oder weichen Gießwässern grundsätzlich nicht geeignet. Bei einzelnen Flüssigdüngern werden dennoch Magnesiumgehalte angegeben, so beispielsweise bei "Dehner Zitruspflanzendünger" immerhin 2 % MgO. Tatsächlich sind aber erwartungsgemäß nur geringe Mengen (0,47 %) enthalten."


    Da ich seit Gestern nun auch die Osmose umkehre, lese ich mir gerade die Augen aus, um meine Düngung in den Griff zu bekommen. Auf benachbarten Seiten der Hydro-Kollegen wird dann übrigens auch zu Kalisalpeter geraten.

    So, aus dem Ganzen schlussfolgere ich, dass eine Dauerdüngung bei jedem Gießen (Osmosewasser + phosphorhaltigen Flüssigdünger) zusammen mit Leitungswasser nicht so sinnvoll ist, weil das bisschen Kalzium und Magnesium im Leitungswasser ausgefällt wird. Wenn ihr mir jetzt nicht alle widersprecht, werde ich in Zukunft das Osmosewasser also entweder Düngen oder mit Leitungswasser verschneiden.

    Gruß
    Ralf
     
  8. YardMan

    YardMan Guest

    Interessant wäre auch die Frage wieviel oder wenig man denn an Mg und Ca überhaupt zusetzen sollte, wenn man denn mit Leitungswasser verschneiden möchte. Wieviel mg wären da ratsam?
     
  9. Oh_oh

    Oh_oh Guest

    Da wird Dir jede Deiner Pflanzen eine andere Antwort geben.
    Aber ich bin auch noch weiter beim Lesen. Erfahre gerade, dass dieses Phosphat gegen Ca und Mg - Problem auch oft Schuld am schlechten Wachstum von Citrus spec. sein soll.


    Achso
    beim Test der Hydroleute hing noch eine Tabelle zu den handelsüblichen Düngern dran. Die ist allerdings nicht mehr taufrisch:

    http://www.dghk.net/datenbank/Tabellen+Citrusduenger.pdf


    Gruß
    Ralf
     
  10. Araia

    Araia Guest

    Das sich Ca/Mg und Phosphat/Sulfat nicht vertragen und dann ausfallen und damit den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung stehen, ist korrekt. Allerdings ist die ganze Sache Zeit- und Konzentrationsabhängig.
    Wenn du also zu deinem Osmosewasser entweder Leitungswasser oder einen Ca-haltigen 2-Komponenten- bzw. Feststoffdünger zugibst und diese hochverdünnte Lösung innerhalb der nächsten Tage verbrauchst, wird da nichts ausfallen und es steht den Pflanzen zur Verfügung.