das waren mittelgroße Cattleya rex aus der letztem Import gewesen. Im shop selbst wird momentan keine rex-jungpflanzen bzw überhaupt rex angeboten,aber ich habe mich da mit einem E-mail schlaugemacht und erfahren, dass sie noch mittelgroße cattleya rex haben. manchmal muss man halt mal nachfragen. nun die versprochene fotos hier die verkrüppelte BS von einem noch größeren Trieb URL=http://imageshack.us/photo/my-images/828/foto0265y.jpg/][/URL] Uploaded with ImageShack.us und hier noch ein bild von der ganzen pflanze Uploaded with ImageShack.us
Anpassungsprobleme Das sieht ziemlich deutlich nach Anpassungsproblemen aus: Es handelt sich um eine Importpflanze, wenn stimmt, was Du sagst, die zwar geblüht hat, aber zugleich auch noch mit der letzten Bulbe den Import überstehen und das damit verbundene Umtopfen verkraften musste. Das hat offenbar so viel Kraft gekostet, dass die alte Bulbe zu wenig übrig hatte, um den NT so reichlich zu versorgen, dass er auch eine Blütenscheide mit voller Kraft ausbilden konnte. Das dürfte die schlechte Nachricht sein. Die gute: So groß, wie der NT aussieht, hast Du beste Chancen, dass die Pflanze mit dem nächsten NT wieder blühen wird. LG max4orchids PS: Ich hatte vor Jahren selbst eine Cattleya rex erworben, die sogar bei mir blühte (sie kam schon mit kräftiger Blütenscheide an). Leider ist sie aber mit unzähligen anderen Orchideen meinen damaligen Pflegefehlern unter reinem Kunstlicht zum Opfer gefallen.
@max4orchids Danke erstmal für die Aufmunterung mit der Blüte beim nächstem Trieb. Jedoch war das bild mit der verkrüppelten BS nicht von dem diesjährigen Neutrieb, sondern von dem vorherjährigem. Die abgebildete rex hat insgesamt 4 Triebe, und außer dem geblüten Trieb haben alle anderen diese verkrüppelten BS. Dass das diesjährige Neutrieb wegen Umstellung so eine Fehlbildung macht, das kann ich noch verstehen. Aber die vorherigen Triebe auch, das finde ich ein wenig beängstigend. Kann das viellleicht erblich bedingt sein? Naja, jetzt heißt es wohl abwarten und beobachten. Spätestens beim nächsten Neutrieb werde ich das feststellen können. Übrigens, wie kalt darf es denn für die rex denn im Winter sein? 12 C° minimal oder doch viel höher?
Ich halte diese Knubbel anstelle der Blüte für eine übliche Erscheinung, d.h. die Pflanze hatte die Blüte angelegt es sich dann aber anders überlegt und es ist beim Knubbel geblieben. Das sieht man bei vielen Cattleyas. Wenn dem nicht so wäre, würden sie ja jedes Jahr erfolgreich blühen, aber unter unseren Bedingungen tun sie es halt nicht immer und der Knubbel ist der fromme Wunsch. Insbesondere C. rex gilt ja als anspruchsvoll und die 12C Mindesttemperatur würde ich eher auf 18+ C° hochschrauben. Vergleichbar in den Ansprüchen sollte C. dowiana sein.
Vielen Dank für deine Erläuterung. Ich dachte immer, dass schon seit längerer Zeit blühstarke Cattleyen meistens immer Blütenscheiden ausbilden und sich erst dann entscheiden, ob sie blühen möchten oder nicht. D.h. Blütenscheiden(ich meine die normalen, großen BS) müssen sie doch theroetisch immer haben. Ob die leer ausgehen oder nicht, das entscheidet die Pflanze dann, je nachdem wie sie behandelt wurde. Aber vielleicht liege ich da einfach falsch.
Kein Indiz für Vererbung Das ist typisch für Exemplare, die gerade Blühstärke entwickeln, aber eben noch nicht ganz erreicht haben, oder aber für solche, die zurückfallen. Letzteres dürfte bei Dir der Fall sein, weil ja die 4. Bulbe (wenn man auf dem 2. Foto von links nach rechts durchzählt) einen abgeschnittenen Blütenstand aufweist, also mit ziemlicher Sicherheit geblüht haben dürfte. Die Tatsache, dass die 1. und die 2. Bulbe (wiederum von li. nach re.) ebenfalls nur kleine Knubbel besitzen, würde in diesem Fall bedeuten, dass die Pflanze erst mit der 4. Bulbe die Blühstärke erreicht hat und in der 3. und neuesten Bulbe zurückgefallen ist. Das muss mitnichten bedeuten, dass das vererbt ist bzw. dass Du einen blühunwilligen Klon erwischt hast. Folgende Möglichkeiten bestehen doch: 1. Die Pflanze ist suboptimal gepflegt worden bzw. hat im letzten Jahr schon einmal den Kultivator gewechselt und kam so zum Blühen. 2. Die Pflanze ist erst letztes Jahr blühstark geworden.. 3. Die Pflanze stammt von einer Rückbulbe, hat einige Zeit gebraucht, um wieder Tritt zu fassen, und ist erst im letzten Jahr wieder erblüht. Variante 1 und 3 sind relativ ähnlich und 3 ist m.E. die wahrscheinlichste. LG max4orchids
@max4orchids Danke nochmals für die ausführliche Erklärung. Gut, dass es nicht erblich bedingt ist. mal sehen ob ich sie dann nächstes jahr zum Blühen bekomme, aber erst muss sie den harten winter bei mir überstehen. Wenn sie jemals so weit kommen und mich mit wunderschönen Blüten belohnen sollte, dann werde ich selbstverständlich ein paar bilder von ihr hier hochladen. Aber dann mit einer gescheiten Kamera, dass man auch wirklich was erkennen kann. @Ingrid und danke für deine Bestätigung.
@Ingrid Meine ich eigentlich auch. es hat mich auf jedenfall gefreut von euch beiden zu hören, dass diese Knubbel nicht durch Erbkrankheiten verursacht sind.